Darauf hatten 72 Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern hingefiebert: Die Kickferien des FC Kappel sind am Montag wie geplant gestartet.

Hygienekonzept erfordert viel Arbeit

Bis es so weit war, mussten die Organisatoren Günther Hauser und Walter Erne und das gesamte Helferteam Extraarbeit leisten: Das Hygienekonzept galt es ebenso zu entwickeln wie den Gesundheitsfragebogen und den angepassten Gesamtablauf: „Wir haben gut 100 Telefonate mit den Eltern im Vorfeld geführt und alle waren sehr dankbar, dass wir das Angebot aufrechterhalten haben“, berichtet Günther Hauser, der die Verantwortung von Erne übernommen hat und die Kickferien in den kommenden Jahren weiterführen wird. Besonders freut es Hauser, dass niemand, „nicht eine einzige Familie“, abgesagt hat. Dies zeuge von der hohen Nachfrage nach Betreuung, spiegele aber auch das Vertrauen der Eltern in die Veranstalter wider.

Feste Gruppen mit klaren Regeln

Am Montag erfolgte die Aufteilung der 72 Kicker in vier Gruppen. Jede Gruppe bleibt die Woche über zusammen. Es ist ein festes Spielfeld zugeordnet, die beiden Betreuer bleiben dabei, und auch beim Essen werden die Teilnehmer getrennt. Statt eines großen Zeltes haben die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr dieses Mal vier kleinere Zelte aufgebaut. Das frische Essen, zubereitet von Heinrich Popko, wird zeitlich versetzt pro Gruppe ausgegeben, um auch hier eine Trennung zu gewährleisten.

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Auch in Corona-Zeiten bleibt es bei der Ausrichtung des Camps: der Spaß steht im Vordergrund. Es geht nicht um hohe Ansprüche an Taktik, Technik und Kondition. Der Einsatz des gesamten Teams scheint auch dem Wettergott zu imponieren, denn anders als in den vergangenen Jahren, als es ausschließlich entweder heiße Temperaturen oder tagelang gepflegten Landregen gab, startete das Camp am Montag bei besten äußeren Bedingungen.

In der kommenden Woche findet die zweite Woche mit 36 Kindern statt. Es habe mehr Anmeldungen gegeben, aber da nicht mehr Betreuer zur Verfügung stünden, habe man nicht allen Interessenten zusagen können, so Hauser.