Über die Ergebnisse der jüngsten Verkehrsschau mit Vertretern von Verkehrsamt, Straßenbauamt und Polizei hat Bürgermeister Martin Ragg in der Gemeinderatssitzung berichtet. Dabei sei dem Antrag der Gemeinde stattgegeben worden, entlang der Villinger Straße im Bereich der Bäckerei Bantle starre Poller anzubringen, da dort parkenden Fahrzeuge die Sicht auf den Fußgängerüberweg behindern. Weitere starre Poller sollen vor dem Nahkauf und der Sparkasse installiert werden mit der Begründung, dass dort Fahrzeuge regelmäßig über den dortigen Gehweg fahren würden. Eine Verkehrsbeobachtung habe gezeigt, dass hier in kurzer Zeit viele Fahrzeuge über die Gehwege dem Gegenverkehr ausweichen, was diese Maßnahme dringlich erforderlich mache. Weitere, allerdings bewegliche Poller, sollen auf Anordnung des Landes im Bereich der S-Kurve Dauchinger Straße 13 installiert werden, da auch dort regelmäßig Laster über die Gehwege fahren würden, um anderen Verkehrsteilnehmern auszuweichen.

Tempo-30-Zone abgelehnt

Nicht nachgekommen wurde dem Antrag der Gemeinde, eine Temporeduzierung auf 30 km/h für die Rottweiler Straße – mindestens bis zum Bereich der Einmündung zum Betreuten Wohnen/Pflegehaus, wenn möglich bis zum Kreisverkehr am Ortsausgang Richtung Horgen – anzuordnen. Dem Antrag konnte nicht stattgegeben werden, weil sich das Pflegehaus abgesetzt von der Rottweiler Straße befindet und kein direkter Zugang zur Rottweiler Straße besteht. Auch sei laut Polizeidirektion Konstanz in diesem Bereich in den vergangenen fünf Jahren kein Verkehrsunfall registriert worden. Man habe sich über die Möglichkeit einer verkehrsberuhigten Zone für den Bereich unterhalten, sich jedoch darauf verständigt, dass die Gemeinde ohnehin eine Konzeption zu Tempo 30 flächendeckend erarbeitet, in der auch dieser Bereich mit einfließen soll.

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Fußgängerüberweg zur Sicherheit für Schüler

Ein weiterer Fußgängerüberweg werde auf Antrag der Gemeinde in der Friedhofstraße unterhalb des Anwesens Friedhofstraße 8 angelegt, was ein großes Anliegen des Schulfördervereins sei. Der Antrag wurde befürwortet aus der Notwendigkeit der Verkehrssicherheit für die Schüler, die dort auf dem Weg zur Gemeinschaftsschule die Straße queren müssen. Auch dem Antrag der Gemeinde, den Signalgeber der bisher einzigen Ampelanlage im Ort in der Rottweiler Straße sehbehindertengerecht umzurüsten, wurde nachgekommen. Zuvor müsse die Gemeinde aber noch eindeutig nachweisen, dass die Ampel regelmäßig von sehbehinderten Passanten benutzt werde.