In der Sitzung des Fischbacher Ortschaftsrates am Montagabend in der Bodenackerhalle fragte Engesser bei Bürgermeister Martin Ragg und Ortsbaumeister Hartmut Stern nach, ob im Bereich des Römerweges entlang des Grundstücks der Familie Siegenführ kurzfristig einige Parkplätze angelegt werden könnten.

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Dies böte sich aktuell an, nachdem dort die Familie Siegenführ einen Zaun entlang der Grundstückgrenze hin zum Römerweg erstellt habe. Dadurch habe sich ein derzeit noch unbefestigter Grünstreifen entlang des Römerweges gebildet, der nach Auffassung von Engesser idealerweise als Parkplatz genutzt werden könne. Engesser ist überzeugt, dass sich mit wenig Aufwand vier bis fünf Stellplätze schaffen ließen. Kurzfristig, so Ortsbaumeister Hartmut Stern, sei das aus finanziellen Gründen sicher nicht machbar. Er werde sich jedoch Gedanken machen, wie möglichst bald und mit möglichst wenig Aufwand eine Lösung gefunden werden könne.

Altbekanntes Problem

Der Vorschlag Engessers geht auf ein jahrelang bekanntes Problem zurück. Während des sonntäglichen Taubenmarktes herrsch speziell im dortigen Bereich des Römerweges regelmäßig Parkplatznot. In der Folge seien zur Taubenmarktzeit immer wieder auch die Rettungswege zugeparkt. Fischbachs Feuerwehrkommandant Jürgen Seemann hat immer wieder auf dieses Problem hingewiesen.

Besucher häufig uneinsichtig

Mit seinem nun gemachten Vorschlag hofft der Fischbacher Ortsvorsteher, zumindest an einer der Problemstellen die Situation etwas entschärfen zu können. Engesser ist fast jeden Sonntag persönlich auf dem Taubenmarkt und spricht dabei immer wieder auch Parkende an, die die Rettungswege versperren. Leider, so seine Erfahrung, stoße er dabei bei den Betroffenen immer wieder auch auf großes Unverständnis.