Nach dem großem Erfolg mit der Erstellung seiner Broschüre „Natur- und Kulturstätten in der Gesamtgemeinde Niedereschach“ mit vielen Beispielen hat Walter Kubas jetzt zusammen mit Unterstützung von Michael Braun, Leiter Wirtschaftsförderung und Tourismus beim Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis und dessen Mitarbeiterin Daniela Bailer, sein neues Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Walter Kubas, auch für seine sportlichen Ambitionen bekannt, ob nun Marathon oder Joggen und Wandern, sei für die Verwirklichung eines weiteren angedachten Projektes geradezu prädestiniert. Dazu habe die Gemeinde bereits im vergangenen Jahr auf Vorschlag von Walter Kubas beim Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis die Einrichtung zweier Kulturpfade beantragt. Mit einer Bezuschussung durch den Landkreis könne gerechnet werden.

„Weg Süd“ wird noch erarbeitet

In jüngste Sitzung des Gemeinderats war es nun soweit: Neben einem „Weg Süd“, noch in Erarbeitung, stellte Kubas mit dem „Weg West“, von ihm auch als Taubenmarktpfad bezeichnet, sein erstes konkretes Projekt vor. Unterstützt wurde er dabei von den Vertretern des Landratsamtes, welche die bisherigen Projekte und vor allem die finanzielle Förderung durch den Kreis erläuterten.

Walter Kubas (im Hintergrund Daniela Bailer) erläutert das Projekt „Kulturpfad“ im Gemeinderat.
Walter Kubas (im Hintergrund Daniela Bailer) erläutert das Projekt „Kulturpfad“ im Gemeinderat. | Bild: Gerd Jerger

Wegverlauf: 13 Kilometer in knapp vier Stunden

Der von Kubas erarbeitete und vorgestellte Taubenmarktpfad oder auch „Pilgerweg zur schwarzen Madonna von Sinkingen“ hat eine Länge von 13 Kilometern bei einem Höhenunterschied von 174 Metern und ist in der Zeit von 3:35 Stunden zu bewältigen. Mit Start beim Glockenspiel am Rathaus führt der Pfad an der Kulturfabrik und dem Bereich Ortskernsanierung mit den Erinnerungstafeln an die ehemaligen Uhrenfabriken und am Betreuten Wohnen vorbei entlang der Eschach, über einen jahrzehntealten Pfad durch einen für den Schwarzwald eigentlich ungewöhnlichen Laubwald, wo ein „Eschachplatz“ mit einer noch aufzustellenden Sitzbank eingerichtet wird.

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Über den von der Patenkompanie wieder instandgesetzten „Serpentinenweg“ geht es hoch und dann über den Schloßhof an der Fischbacher Straße und über das Bubenholz am Römerbad und am römischen Gutshof vorbei nach Sinkingen, mit Ausblicken bis Weiler und ins Glasbachtal, und dann bis zur Marienwallfahrtskapelle zur schwarzen Madonna. „Lediglich 24 Orte mit einer schwarzen Madonna gibt es in ganz Deutschland, also eine echte Rarität“, ergänzte Walter Kubas. Die nächsten Stationen sind Taubenmarkt und das Backhäusle aus dem Jahr 1646, bevor der Weg über den Teufensee zurück Richtung Horgen über die Wassertretstelle mit Mariengrotte und über die Teufentalbrücke zurück nach Niedereschach führt.

Der genaue Verlauf des „Weg West“ mit den wichtigsten Stationen.
Der genaue Verlauf des „Weg West“ mit den wichtigsten Stationen.

37 Rundwanderwege in zwei Landkreisen

Michael Braun erläuterte dazu, dass in den Kreisen Schwarzwald-Baar und Rottweil für die Regionen Schwarzwald und Alb bereits im Jahr 2010 damit begonnen wurde, Wander- und Radtouren zu generieren, und inzwischen könne man bereits auf 37 Rundwanderwege in beiden Landkreisen zurückgreifen, die in ansprechenden Karten und Broschüren präsentiert werden.

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Weitere Wanderwege seien natürlich gerne erwünscht, und dazu werden durch das Landratsamt die Zuschussmittel bereitgestellt, und man freue sich auch seitens seiner Behörde außerordentlich, nun auch die beiden neuen Wege in Niedereschach mit in die neuen Auflagen mit aufzunehmen. Nicht nur für Wanderbegeisterte und Naturfreunde, auch für die Wirtschaft und Gastronomie seien solche ausgewiesenen Rad- und Wanderwege von großer Bedeutung. Vor diesem Hintergrund sprach sich der Gemeinderat einstimmig für die Umsetzung des Projektes aus.

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