Die Experten von Polizei, Straßenverkehrsamt und Straßenbauamt hatten sich mit der Sicherheit für Fußgänger in der vielbefahrenden Ortsmitte beschäftigt. Das Thema ist in Fischbach seit vielen Jahren ein Dauerbrenner. Eine Lösung wurde auch bei der Verkehrsschau nicht gefunden

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Ortschaftsrätin Corina Link hatte in der Sitzung vom Oktober 2020 das Thema erneut aufgegriffen und darauf hingewiesen, dass in der Fischbacher Ortsmitte für Fußgänger nach wie vor keine sichere Querungsmöglichkeit besteht. Angesichts der vier in die Ortsmitte einmündenden Landes- und Kreisstraßen sollte diese Situation verbessert werden. Bürgermeister Martin Ragg hatte das Thema in der Verkehrsschau Anfang November aufgegriffen.

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Die durch Fischbach verlaufende L 181 soll vom Land Baden-Württemberg saniert werden. Im Zuge dieser geplanten Maßnahme, so die Idee, könnte das bestehende Sicherheitsproblem für die Fußgänger durch bauliche Veränderungen vielleicht gelöst werden.

Land hält sich raus

Dass in der Ortsmitte Bedarf für einer Fußgängerquerung vorhanden ist, sei bei der Teilnehmerrunde an der Verkehrsschau unbestritten gewesen, erläuterte Ragg den Ratsmitgliedern. Das Problem seien die schwierigen örtlichen Begebenheiten. Auch wurde bei der Verkehrsschau klar erklärt, dass das Land Baden-Württemberg lediglich bereit sei, die Straßendeckenerneuerung zu bezahlen. Alles andere sei Sache der Gemeinde. Um sich im Vorfeld der Deckenerneuerung durch das Land abzusprechen, solle die Gemeinde nun unter Einbeziehung eines Fachbüros eine „kleine Planung“ erstellen. Dann könnte man das Ganze als gemeinsame Maßnahme zwischen Land und Gemeinde abwickeln.

Gemeinde hat noch Zeit

Zeit die Planung zu erstellen hat die Gemeinde in jedem Fall, denn seitens des Regierungspräsidiums wurde erklärt, das die Straßendeckenerneuerung „nicht sofort“ erfolgen werde. Dankbar zeigte sich Ragg dafür, dass die innerörtliche Maßnahme in jedem Fall geplant ist. Man werde nun ein Fachbüro einschalten.