Im April war das vom Niedereschacher Bildhauer Alfons Heimburger sowie dem Ehepaar Gerda und Rolf Mauch gestiftete Kruzifix auf der Katharinenhöhe bei einem Sturm schwer beschädigt worden. So mancher Passant hat es seitdem schmerzlich vermisst. Jetzt steht das große Segenszeichen wieder und erstrahlt in neuem Glanz.

Kunstvoll gefertigter Ort des Gedenkens

Der Niedereschacher Martin Aichele, der viele Jahre als Kinderarzt an der Rehaklinik auf der Katharinenhöhe tätig war, hatte das Aufstellen des in Niedereschach von Alfons Heimburger kunstvoll gefertigten Kruxifix 2008 vermittelt.

Beliebter Rastplatz für viele Menschen

Als Ort der inneren Einkehr, an dem auch Schmerz und Leid verarbeitet werden können, aber auch als Ort der Dankbarkeit und Freude für Familien mit einem krebskranken Kind, wurde das Kruxifix erstellt. Abgerundet wurde dieser Ort von einer Ruhebank. Der Ort entwickelte sich zu einem beliebten Rastplatz auch für die Mitarbeiter der Katharinenhöhe sowie vorbeikommende Wanderern.

Doch dann kamen die heftigen Böen

Der Sturm im April jedoch setzte dem Kruxifix schwer zu: Die Böen rissen es um und beschädigten es dabei schwer. Die aufwändige Restaurierung fand dann unter Federführung des Förderers und Freundes der Katharinenhöhe, Architekt Konrad Flöß aus Villingen, statt. Flöß betreut auch alle Kruzifixe, Kapellen und Standbilder auf der Villinger Gemarkung.

Dankbarkeit bei kleiner Gedenkfeier

Bei einer kleinen Gedenkfeier wurde das Kruxifix nun wieder aufgerichtet. Vor allem die Familien mit krebskrankem Kind, die eine Reha-Maßnahme in der Klinik auf der Katharinenhöhe verbringen, sind dankbar und freuen sich, dass es nun wieder steht.

Zwischen Dankbarkeit und Trauer

Der Hausmeister der Katharinenhöhe, Heiko Ganter, der den Platz um das Kruzifix betreut, berichtete dabei, wie wichtig dieser Ort auch für vielen ehemalige Patienten und ihre Familien seiner Beobachtung nach geworden ist. Manche Familien kommen, weil ihr Kind an der Krebserkrankung gestorben ist und sie in Erinnerung an die letzte gemeinsame glückliche Zeit, diesen Ort immer wieder aufsuchen und Erinnerungssteine unter dem Kreuz niederlegen. Manche kommen aber auch aus Dankbarkeit für Heilung und Genesung.