Zur 20. Auflage der Kappeler Kickferien gibt es jetzt einen Teilnehmer-Rekord: 150 Kinder, so viele wie noch nie, werden in den beiden Wochen beim FC Kappel betreut.

Bekannt im ganzen Landkreis – und darüber hinaus

„Ich habe bereits im Januar angefangen, mögliche Kandidaten anzusprechen und für die Jubiläumsausgabe als Trainer zu begeistern“, erzählt Organisator Günther Hauser und lacht. Schon seit Monaten laufen die Rundum-Vorbereitungen für das Großereignis, das mittlerweile im ganzen Landkreis und darüber hinaus bekannt ist. Jeweils zehn Trainer stehen diesmal pro Woche zur Verfügung, um die vier Gruppen mit begeisterten Jung-Fußballern, die nach Alter sortiert sind, zu betreuen.

Ordentlich was los auf der Anlage des FC Kappel: Die Kickferien 2022 haben begonnen. Bild: Gerd Jerger
Ordentlich was los auf der Anlage des FC Kappel: Die Kickferien 2022 haben begonnen. Bild: Gerd Jerger

Neben Kickern und Übungsleitern aus dem Verein sowie dem Bekanntenkreis Hausers sind mit Yaris und Laurin Brandenburg auch wieder zwei österreichische Trainer engagiert. Die beiden verbringen jedes Jahr einen Teil der Ferien bei der in Villingen wohnenden Oma, waren über viele Jahre hinweg Teilnehmer der Ferien und sind nun seit drei Jahren ins Trainerteam gewechselt.

Die Nachfrage war wieder sehr groß

Die Nachfrage nach Plätzen in den Kickferien sei wieder sehr hoch gewesen, berichtet Hauser. In der Hauptsache kommen die Teilnehmer aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis, in diesem Jahr auffallend viele Jugendliche aus Mönchweiler und Pfaffenweiler. Auch aus dem Landkreis Rottweil sind diesmal viele Kinder dabei, hier wie gewohnt überwiegend aus Zimmern und Horgen.

Viele Helfer packen mit an

Zum Start der Kickferien am Montag hatte es sich der Erfinder und langjährige Organisator Walter Erne nicht nehmen lassen, die Kinder zu begrüßen und den offiziellen Startschuss in die Kickferien zu geben. Bei der Organisation kann sich Hauser wieder auf zahlreiche Helfer verlassen, unter anderem die Feuerwehr, die wieder vier Zelte aufbaute. „Das haben wir aus Pandemiezeiten so gelassen. So sind nur etwa 20 Leute in einem Zelt und nicht alle in einem großen“, hat Hauser die Pandemie durchaus noch im Hinterkopf. Das Essen wird frisch in der Küche des Vereinsheims zubereitet, dazu gibt es Getränke und Wassermelonen in den regelmäßigen Pausen satt.

So mancher ist gleich zwei Mal dabei

Die erste Gruppe beendet ihre Fußball-Freizeit am heutigen Donnerstagnachmittag mit einem Turnier. Die zweite Gruppe startet am kommenden Montag, 8. August, in ihre Kickferien. Und natürlich sind wieder eine ganze Reihe von Kindern auch dieses Jahr zweimal dabei, erzählt der Organisator.