Monika Weisser hat als Vertreterin der Sozialgenossenschaft an die Familie Friesen in Fischbach eine Spende in Höhe von 1650 Euro übergeben. Zur Familie gehört der sechsjährige Fjell Friesen, der von einer seltenen genetisch bedingten Erkrankung dem Rubinstein-Taybi-Syndrom, betroffen ist und deshalb sehr viel Betreuung und Aufmerksamkeit braucht. Das lebensfrohe und immer aktive Kind wird von seiner Familie liebevoll und aufopferungsvoll unterstützt. Dabei ist die ganze Familie gefordert, zu der neben den Eltern, Holger und Julia Friesen, auch die zwei Brüder Fynn und Floyd gehören. Der ausdrückliche Wunsch seitens der Sozialgenossenschaft ist es, dass sich die ganze Familie von dem Geld etwas Besonderes gönnt und alle etwas davon haben.

Team stellt schmucke Dinge her

Das Geld stammt laut Monika Weisser aus dem Jahreserlös eines Bastel- und Nähteams von Genossenschaftsmitgliedern. Dieses Team bastelt und näht viele schmucke Dinge, wie die kleine Stoffelefanten, von denen Weisser neben der Geldspende jedem Mitglied der Familie Friesen ein Exemplar überreichte. Die Näh- und Bastelarbeiten werden das ganze Jahr über verkauft. Am Jahresende wird abgerechnet und der Erlös dann für einen guten Zweck gespendet.

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Bei der Spendenübergabe stellte Weisser auch die Arbeit der Sozialgenossenschaft vor. Bürger für Bürger versteht sich demnach als Plattform für die Bürgerselbsthilfe. Im Mittelpunkt steht die Vermittlung von Helfern für hilfsbedürftige Bürger. Außerdem berät das Team der Genossenschaft Betroffene und bietet Unterstützung bei der Suche nach den jeweils passenden sozialen Angeboten.

Breites Feld an Aufgaben

Zu den Angeboten gehört auch der Bereich „Betreuung und Begleitung“. Wenn beispielsweise ein Arztbesuch oder der Gang zu einer Behörde notwendig ist, sind die Wege manchmal weit und nicht so mobile Menschen fragen sich, wie sie da hinkommen können. Auch Hilfe bei der Hausarbeit bietet die Sozialgenossenschaft an. Sei es nun beim Putzen, Waschen, Bügeln, der Pflege der Zimmerpflanzen, dem Tragen schwerer Einkaufstüten, dem Entsorgen der Hausabfälle, der gemeinsame Grabpflege oder der Unterstützung für pflegende Angehörige. Aktuell hilft ein Team der Sozialgenossenschaft auch älteren Menschen über 80 Jahre einen der begehrten Corona-Impftermine zu erhalten und organisiert im Bedarfsfall obendrein den Fahrdienst.

Kontakt zur Sozialgenossenschaft: 07728/6459907, info@4buerger.de.