Am 15. Januar 2021 feiern Brunhilde und Dieter Huber nach 50 Ehejahren ihre goldene Hochzeit. Voller Dankbarkeit blicken sie auf diese fünf gemeinsamen Jahrzehnte zurück. Bedingt durch die aktuell geltenden Vorschriften und Verordnungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, muss das Ehepaar die eigentlich geplante große Familienfeier jedoch auf später verschieben. „Sobald es wieder möglich ist, werden wir das Fest nachholen“, betonen Brunhilde und Dieter Huber. Obwohl sie es schade finden, dass sie jetzt nicht im Kreis der Familie feiern dürfen, haben sie großes Verständnis für die aktuellen Vorordnungen, denn ihnen ist klar: „Die Gesundheit geht nun einmal vor“. Zur Familie gehören neben dem Sohn auch noch die mit ihrer Familie in St. Georgen wohnende Tochter und ein Enkelkind.

Im Supermarkt kennengelernt

Kennengelernt hat sich das Paar vor über 50 Jahren im damaligen Tengelmann-Markt in der Rietstraße in Villingen, den Dieter Huber als Fahrer mit Lebensmitteln belieferte und in dem Brunhilde Huber als Einzelhandelskauffrau beschäftigt war. Richtig gefunkt hat es dann aber bei einem von den Maltesern durchgeführten Erste-Hilfe-Kurs im Bruder-Konrad-Gemeindehaus in Villingen. Mit 18 Jahren heiratete Brunhilde Huber, sie ist eine geborene Neu und wurde in Sinsheim geboren, ihre damals 22-jährige große Liebe, den in Tannheim geborenen Dieter Huber.

Eltern mussten zustimmen

Damals mussten sogar die Eltern von Brunhilde Huber der Eheschließung ausdrücklich zustimmen, weil ihre Tochter noch keine 21 Jahre alt war. Geheiratet hat das Jubelpaar am 15. Januar 1971 in der Bruder-Klaus-Kirche in Villingen. Die Verbindungen zur Bruder-Klaus-Gemeinde sind seither nie abgerissen. Dort soll, wenn es wieder möglich ist, anlässlich des Ehejubiläums zum Auftakt der nun aufgeschobenen Feier auch ein Jubiläums-Gottesdienst stattfinden.

Lob für tolle Infrastruktur

In Niedereschach wohnt das aus Villingen zugezogene Jubelpaar seit dem August 2018 bei seinem Sohn, der in der Dauchinger Straße ein Haus erworben und dieses mit seinen Eltern modernisiert hat. „Wir haben viel gemacht im Haus“, erinnert sich Dieter Huber, der, obwohl längst Rentner, nach wie vor stundenweise als Fahrer einer Spedition viel unterwegs ist. In Niedereschach fühlt sich das Jubelpaar sehr wohl und ist begeistert von der Infrastruktur, angefangen von den Ärzten bis hin zu den Einkaufsmöglichkeiten.