Einstimmig verabschiedet hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung am Dienstagabend die Haushaltssatzung 2021 einschließlich Haushaltsplan, Stellenplan und mittelfristige Finanzplanung sowie den Wirtschaftsplan 2021 für den Eigenbetrieb Wasserversorgung.

Vor der Verabschiedung des Haushaltsplans und des Wirtschaftsplans legte Rechnungsamtsleiterin Melanie Cziep die Planzahlen des Ergebnishaushaltes und des Finanzhaushaltes für den Kernhaushalt sowie die Planzahlen des Erfolgsplans und des Vermögensplans für den Eigenbetrieb Wasserversorgung vor. Im Grunde, so Cziep, habe es seit der letzten Beratung keine großen Veränderungen mehr gegeben, zumal die Ergebnisse der November-Steuerschätzung keine Veränderungen zur September-Steuerschätzung ergeben haben. Mit knapp 53 000 Euro Plus sei das Ergebnis nun sogar etwas positiver als bei der letzten Beratung noch angenommen. Das habe mit einer Verschiebung zwischen Ergebnishaushalt und Finanzhaushalt im Zusammenhang mit dem Digitalfunk für die Feuerwehr und einem im Forstbereich eingeplanten Landeszuschuss zu tun. Ziel der Doppik sei die Erwirtschaftung aller Aufwendungen inklusive der Abschreibungen. Dieses Ziel habe man durch Sparmaßnahmen erreicht.

Beim Eigenbetrieb Wasserversorgung vermeldete Cziep im Erfolgsplan Erträge von 678 000 Euro und Aufwendungen von 777 000 Euro, was unterm Strich ein negatives Ergebnis von 99 000 Euro erbrachte. Da man bei der Wasserversorgung keine „Gewinnerzielungsabsicht“ habe und man in den Vorjahren jeweils ein positives Ergebnis zu vermelden hatte, könne man nun die fehlenden 99 000 Euro mit den Gewinnen aus den Vorjahren ausgleichen. Das Volumen im Vermögensplan des Eigenbetriebes beträgt laut Cziep 781 000 Euro. Investiert werden im kommenden Jahr 472 000 Euro und die Kreditaufnahme im Bereich oder Wasserversorgung beträgt insgesamt 433 000 Euro.