Die bereits im März dieses Jahres wieder- und neu gewählten Pfarrgemeinderatsmitglieder der Seelsorgeeinheit „An der Eschach„ haben sich in dieser Woche zu ihrer konstituierenden Sitzung im Dauchinger Familienzentrum St. Franziskus getroffen. Die Lokalität wurde kurzfristig ausgesucht, da im Niedereschacher Katharinensaal bedingt durch einen Wasserschaden derzeit die Handwerker zugegen sind.

Zu einer Neuwahl sollte es nicht kommen

Die Verantwortlichen hatten die Aula im Familienzentrum „corona-gerecht“ vorbereitet. Gäste fanden im Flur ihren Platz mit entsprechendem Abstand und konnten über Lautsprecher die Versammlung verfolgen. Diese stand ganz im Zeichen des Neuanfangs. Dies hatte zu Beginn auch den Anschein. Auch war die Tagesordnung allen Ratsmitgliedern und Gästen durch öffentlichen Aushang bekannt. Im Mittelpunkt der Tagesordnung standen die Vorstellungsrunde der Neugewählten und die Wahl des Vorstandes. Doch zu dieser sollte es nicht kommen. Die Leitung der Sitzung übernahm der noch amtierende Vorsitzende Josef Lamprecht. Was harmonisch begann, wurde abrupt durch den Antrag des Weilersbacher Pfarrgemeinderates Hubert Bannagott gestoppt.

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Bannagott beantragt Verschiebung

Bannagott brachte mündlich seinen Antrag hervor. Er beantragte aus verschiedenen Gründen die Verschiebung der konstituierenden Sitzung. Zum einen monierte er die Platzverhältnisse im Familienzentrum und zum anderen sei es ihm in einer viertel Stunde nicht möglich, die Damen und Herren des gewählten Pfarrgemeinderates kennen zu lernen. Der Antrag kam für viele der Pfarrgemeinderäte, sowie auch für das Seelsorgeteam nicht wirklich überraschend.

Eine Stunde Absprache

Die Aussprache und Abstimmung über den Antrag erfolgte in nichtöffentlicher Sitzung und dauerte rund eine Stunde. Dem Antrag zur Verschiebung der Wahl des Vorstandes des Pfarrgemeinderates wurde mehrheitlich zugestimmt. Die Wahl des Vorstandes soll nun bei der ersten regulären Sitzung am 30. Juni nachgeholt werden.

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Problemlos abgehandelt werden konnten die weiteren Punkte der Tagesordnung. So wurde hinsichtlich der Größe des Stiftungsrates einstimmig beschlossen, dass dieser aus zwei Personen pro Pfarrei vertreten ist. Auch die Vertreter des Dekanatsrates wurden per Wahl bestellt. So wurde Eva Schmidt-Bergen und Walter Binkert in dieses Amt gewählt. Zum Stellvertreter in den Dekanatsrat wurde Daniel Schienle gewählt.

In einem Gottesdienst wird der im September scheidende Leiter der Seelsorgeeinheit, Pfarrer Alexander Schleicher, allen ausscheidenden Pfarrgemeinderäten wie auch dem Gemeindeteam, die sich in den letzten fünf Jahren für ihre Gemeinde mit großem Engagement eingesetzt und ehrenamtlich ihre Freizeit geopfert haben, danken.