Voll des Lobes über seinen Amtsvorgänger Markus Hasler war der neugewählte Zunftmeister der Deifelzunft Niedereschach, Kai Burger, jetzt bei der Verabschiedung Haslers.

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Am 20. März 2013, also vor genau 2740 Tagen, habe er als Vize-Zunftmeister zusammen mit Hasler die Führung bei der Deifelzunft übernommen, hatte Burger ausgerechnet. Hoch motiviert und unerfahren seien sie gewesen und für ihre unkonventionellen Ideen hätten sie beide „mehr als einmal Dresche bekommen“. Man habe sich große Ziele gesetzt und diese im Rückblick, so Burger, auch zu 95 Prozent erreicht. Als die fehlenden fünf Prozent benannte Burger das nach wie vor fehlende „Deifel-Stüble“. Diesen dringenden Wunsch habe die Gemeinde bislang der Deifelzunft nicht erfüllt.

„Eine tolle Entwicklung“

„Unter der Führung von Markus Hasler haben die Deifel eine tolle Entwicklung genommen“, lobte Burger. Alles aufzuzählen, wäre jedoch abendfüllend. Einige große Dinge wolle er mit Blick auf die Amtszeit von Hasler „stolz erhobenen Hauptes“ trotzdem extra erwähnen. So seien die Deifel 2016 maßgeblich an der Organisation und Umsetzung des großen Freundschaftstreffens der Schwarzwälder Narrenvereinigung (SNV) in Niedereschach beteiligt gewesen. Dabei sei auch der Grundstein dafür gelegt worden, dass man heute als Gastzunft der SNV angehöre.

Viele Freundschaften geknüpft

Auch den traditionellen „Deifelobed“ habe man quasi neu erfunden, wiederbelebt und weiterentwickelt. Zudem habe man viele Freundschaften zu anderen Zünften geknüpft, insbesondere auch zur „Gettizunft“, der NZ aus dem benachbarten Dauchingen. Für den Deifelnachwuchs habe die Zunft extra Kinderschemen fertigen lassen. Zudem habe man unter Haslers Amtszeit die Präsentation der Zunft nach außen wesentlich verbessern können und die Kontakte zur Gemeinde ausgebaut. Hinzu kämen viele weitere „kleine Bausteine“. Burger lobte seinen Amtsvorhänger für so manche kritische Gesprächs- und Diskussionsrunde und die stets offene und faire Art. Hasler habe für ihn als Nachfolger große Fußstapfen hinterlassen. „Du hast einen tollen Job gemacht. Alles Gute für die Zukunft“, so Burger zum Abschluss. Er überreichte als Dankeschön einen Vesperkorb.

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