Einen besonderen Besuch bekam das Niedereschacher Heimatmuseum in Fischbach von einer Fachgruppe der Ludwig-Maximilian-Universtität München. Unter der Leitung von Martin Luik waren elf Studenten und Studentinnen auf einer Exkursion entlang der Römerstraße Neckar-Alb-Aare, zu der auch die Römervilla Fischbach gehört.

Bei einem kurzen Imbiss mit kühlen Getränken, Kaffee und Kuchen im Museumscafé erklärte Museumsleiter Hans Otto Wagner das Konzept des Museums, die einzelnen Bereiche nach Möglichkeit zu inszenieren und so für die Besucher einen besonderen Erlebniswert zu schaffen. Die Studenten, die vielleicht später selbst einmal in einem Museum arbeiten werden, nahmen diese Informationen interessiert auf und konnten das Konzept auch gleich im Römerzimmer des Museum nachvollziehen.

Hans Otto Wagner erklärte anhand der Ausstellung und Einrichtung des Raums, wie man auch bei wissenschaftlichen Laien Interesse und Verständnis wecken könne. So tragen die bemalten Wände, Möblierung sowie die römische Küche viel dazu bei, dass die Besucher mit den Fundstücken etwas anfangen und sich eine Vorstellung vom römischen Wohnen machen können.

Da die Zeit drängte, konnten die Studenten leider nicht das ganze Museum besuchen, sondern sich lediglich durch einige Räume einen Eindruck verschaffen. Einige der jungen Leute versprachen, einmal wiederzukommen, da natürlich auch die Umgebung in der Region mit ihren historischen Hinterlassenschaften weiter interessant seien.

Nach dem Besuch des Museums, von dem alle beeindruckt waren, ging es noch weiter zur Römervilla auf dem Fischbacher Bubenholz, über die eine Studentin sogar ein Referat vorbereitet hatte. Hans Otto Wagner zeigte sich sehr erfreut über den Besuch aus München, der auch zeige, welche überregionale Beachtung das Heimatmuseum der Gemeinde zwischenzeitlich findet.