Bald ist es soweit. Am Samstag fällt der Startschuss für zehnte 17 3/4 Stunden Rennen fällt am Bubenholzweg in Fischbach. Die Vorfreude auf das Spektakel ist groß, die Vorbereitungen abgeschlossen. SÜDKURIER-Videoreporter Florentin Stemmer hat den zahlreichen Helfern am Donnerstag beim Aufbau über die Schultern geschaut und Stimmen eingesammelt.

Dominik Gorek, der Zeltmeister, hat alles im Griff, verschafft sich immer wieder einen Überblick über die Lage und koordiniert den gesamten Vorgang. "Es ist einfach wichtig, dass ein Ablauf gegeben ist, dass nicht zu viele Leute rumstehen", sagt er.

Martin Müller und Dominik Gorek (von links) stellen zusammen mit vielen anderen Helfern Schritt für Schritt das Zelt auf. Dominik Gorek ist der Zeltmeister. Er koordiniert den Aufbau.
Martin Müller und Dominik Gorek (von links) stellen zusammen mit vielen anderen Helfern Schritt für Schritt das Zelt auf. Dominik Gorek ist der Zeltmeister. Er koordiniert den Aufbau. | Bild: Florentin Stemmer

Im Gespräch mit ihm wird deutlich, das er seine Veranwortung ernst nimmt. "Auf was man achten muss? Dass das Zelt vorschriftsgemäß aufgebaut ist, alle Windverbände und Sicherungen drin sind und auch bei Sturm das Zelt hält."

Maximilian Roth, Adrian Peteolli und Marvin Stern (von links) sind dabei die Füße des Partyzeltes zu platzieren. Dabei müssen sie genau darauf achten, den richtigen Abstand einzuhalten.
Maximilian Roth, Adrian Peteolli und Marvin Stern (von links) sind dabei die Füße des Partyzeltes zu platzieren. Dabei müssen sie genau darauf achten, den richtigen Abstand einzuhalten. | Bild: Florentin Stemmer

Trotz der vielen Helfer steht keiner im Weg. Jeder weiß genau was seine Aufgabe ist.

Rebecca Rühlemann schiebt, Patrick Allweier zieht: Dann steht der erste Zeltpfosten.
Rebecca Rühlemann schiebt, Patrick Allweier zieht: Dann steht der erste Zeltpfosten. | Bild: Florentin Stemmer

Die Aufbauer lassen sich vom feucht schwülen Wetter nicht demotivieren. Schwitzend aber lachend wird aufgebaut.

Robin Müller ist mit dem Radlader gekommen, um die richtig schweren Bauteile zu transportieren. So versucht er die Arbeit seiner Kollegen zu erleichtern.
Robin Müller ist mit dem Radlader gekommen, um die richtig schweren Bauteile zu transportieren. So versucht er die Arbeit seiner Kollegen zu erleichtern. | Bild: Florentin Stemmer

Mit vereinten Kräften wird ein Zeltteil nach dem anderen hochgezogen und gesichert.

Mit vereinten Kräften werden die Zelte für das Mofarennen in Fischbach aufgestellt. In kürzester Zeit entsteht so ein kleines Zeltdorf. Bilder: Florentin Stemmer
Mit vereinten Kräften werden die Zelte für das Mofarennen in Fischbach aufgestellt. In kürzester Zeit entsteht so ein kleines Zeltdorf. Bilder: Florentin Stemmer | Bild: Florentin Stemmer

Nicolei Ohnmacht wird praktischerweise dort eingesetzt, wo er durch seine 2,1 Meter Körpergröße ganz bequem die Dachsparren auf dem Zelt befestigen kann.

Nicolei Ohnmacht braucht keine Stange, um die Dachsparre nach oben auf das Zeltdach zu hieven. Er ist 2,10 Meter groß. Das ist sehr hilfreich beim Aufbau des Zeltes der Boxengasse.
Nicolei Ohnmacht braucht keine Stange, um die Dachsparre nach oben auf das Zeltdach zu hieven. Er ist 2,10 Meter groß. Das ist sehr hilfreich beim Aufbau des Zeltes der Boxengasse. | Bild: Florentin Stemmer

Andere machen dies mit einer langen Stange und strecken sich dabei so hoch sie können.

Patrik Allweier muss mit einer langen Stange die Dachsparre nach oben auf das Zelt schieben.
Patrik Allweier muss mit einer langen Stange die Dachsparre nach oben auf das Zelt schieben. | Bild: Florentin Stemmer

Robert Müller hat seinen Radlader mitgebracht, um die schweren Arbeiten zu übernehmen. Er bringt die großen sperrigen Sachen von einem Ort zum nächsten und verteilt diese. "Ich will die Arbeit einfach ein bisschen erleichtern", sagt er und beginnt dann, die Paletten, die er mitgebracht hat, abzuladen.

Robin Müller hat mit dem Traktor die Paletten gebracht. Diese werden benutzt, um den Zeltboden zu bauen. So wird es nicht matschig im Zelt und kein Müll landet im Gras.
Robin Müller hat mit dem Traktor die Paletten gebracht. Diese werden benutzt, um den Zeltboden zu bauen. So wird es nicht matschig im Zelt und kein Müll landet im Gras. | Bild: Florentin Stemmer

Mit Dietmar Patz ist ein Organisator der ersten Stunde anzutrefen. Er erzählt, warum die Veranstaltung nur alle zwei Jahre stattfindet. „Zum einen verliert es so nicht seinen Reiz und der andere Grund ist, dass es von der Organisation, von der Logistik her einfach viel zu aufwendig ist. Wir haben allein ein Jahr Vorbereitung für diesen Event.“ Er wünsche sich, viele Besucher, zufriedene Teams, ein regenfreies Wochenende und vor allem ein unfallfreies Rennen. Hier können sie sich das Videointerview in voller Länge anschauen:

Video: Florentin Stemmer

Weitere Bilder vom Aufbau

Robert Lipp und sein Team entladen den zweiten LKW, in welchem sich das Zelt für den Boxenstopp befindet. Gemeinsam hebt er mit Theresa und Melissa Stern die Bauteile ab und verteilt diese systematisch.
Robert Lipp und sein Team entladen den zweiten LKW, in welchem sich das Zelt für den Boxenstopp befindet. Gemeinsam hebt er mit Theresa und Melissa Stern die Bauteile ab und verteilt diese systematisch. | Bild: Florentin Stemmer
In Kleingruppen werden die rund 50 Kilogramm schweren Zeltfüße aus dem Lastwagen ausgeladen und auf dem Zeltplatz verteilt. Zu zweit ist das kein Problem für Patrick Allweier und Daniel Lipp (von links). Die Teile müssen später noch verankert und aufgestellt werden.
In Kleingruppen werden die rund 50 Kilogramm schweren Zeltfüße aus dem Lastwagen ausgeladen und auf dem Zeltplatz verteilt. Zu zweit ist das kein Problem für Patrick Allweier und Daniel Lipp (von links). Die Teile müssen später noch verankert und aufgestellt werden. | Bild: Florentin Stemmer
„Wir haben erst einmal alles ausgeladen und sortiert“, sagt Kay Wittmann, der beim Ausladen der Zeltplanen für das Dach und die Seitenwände mit anpackt. Alle Helfer arbeiten genau nach Plan und sind gut organisiert.
„Wir haben erst einmal alles ausgeladen und sortiert“, sagt Kay Wittmann, der beim Ausladen der Zeltplanen für das Dach und die Seitenwände mit anpackt. Alle Helfer arbeiten genau nach Plan und sind gut organisiert. | Bild: Florentin Stemmer