Farbe bekennen heißt es am Dienstag, 20. Februar, in der Eschachhalle. Die SÜDKURIER-Redaktion lädt die Bürger der Gemeinde zum großen Kandidatenpodium ein. Die Halle ist ab 18 Uhr geöffnet und die Bewirtung erfolgt durch die Twirling-Tanzsportgruppe Niedereschach. Ab 19 Uhr startet die Veranstaltung auf der Bühne.

  • Drei Kandidaten auf dem Zettel: Amtsinhaber Martin Ragg bewirbt sich nach seiner ersten Amtsperiode im Rathaus für weitere acht Jahre um das Vertrauen der Bürger. Die Niedereschacher haben beim Urnengang am 25. Februar eine echte Auswahl. Ebenfalls auf dem Stimmzettel stehen der ortsansässige Unternehmer und Gemeinderat der Freien Wähler, Rüdiger Krachenfels, sowie die mit Wohnadresse Sindelfingen notierte Kandidatin Friedhild Miller.
  • Ablauf der Podiumsdiskussion: Das Wahlpodium des SÜDKURIER gliedert sich in drei Teile. Nach einer kurzen Begrüßung kommen die Bewerber einzeln zu einer ersten Fragerunde an das Mikrofon der Redaktion. Anschließend geht es ans Eingemachte. Die Bewerber um den Platz auf dem Chefsessel im Verwaltungshauptquartier werden durch die Moderatoren des Abends, die SÜDKURIER-Redakteure Patrick Ganter und Norbert Trippl, zu den spannendsten Themen im Ort und der Region befragt. Im dritten Teil des Abends sind Fragen aus dem Publikum an die Kandidaten möglich.
  • Eventuelle Neuwahl drei Wochen später: Sollte am 25. Februar kein Bewerber mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen erhalten, fände eine eventuelle Neuwahl am Sonntag, 18. März, statt.
  • Martin Ragg: Der amtierende Bürgermeister Martin Ragg ist der erste Kandidat auf dem Stimmzettel. Gleich zu Beginn des Bewerbungszeitraums hatte er seine Unterlagen abgegeben. Der Rechtsanwalt ist seit 2010 im Amt. Der 41-Jährige stammt aus Schramberg und folgte vor acht Jahren auf Otto Sieber, der 40 Jahre lang im Amt war. Ehrenamtliches Engagement, florierende Unternehmen sowie Menschen, die sich finanziell in der Gemeinde einbringen, seien die Basis des Erfolgs in der Gemeinde Niedereschach, so heißt es in seinem Wahlprospekt.
  • Friedhild Miller: Die Kandidatin, die in Sindelfingen wohnhaft ist, hat als zweite ihre Unterlagen abgegeben. Sie bewirbt sich derzeit bei unzähligen Wahlen in verschiedenen Orten. Über 50 sind es nach eigener Aussage derzeit. Friedhild Miller tue das, um Aufmerksamkeit zu generieren. Sie kämpfe gegen die Missstände des Systems und formuliert als Ziel unter anderem, Angela Merkel abzulösen. Bei der Bürgermeisterwahl, die jüngst in der Gemeinde Kolbingen stattfand, erhielt sie als einzige Gegenkandidatin des Bürgermeisters 20 Prozent.
  • Rüdiger Krachenfels: Der dritte Kandidat im Rennen um das Bürgermeisteramt ist Rüdiger Krachenfels. Er ist Unternehmer und Gemeinderat in Niedereschach auf der Liste der Freien Wähler. Er kritisiert die Schwerpunkte der Politik von Amtsinhaber Martin Ragg und will sie künftig anders gewichten.
    Der 54-jährige Leiter eines Sägewerks steht für sein Engagement in Sachen Naturschutz, Förderung von Schulen und Kindergärten sowie Begrenzung eines ungebremsten Wachstums auf Kosten natürlicher Ressourcen.

Termine zur Wahl

Die SÜDKURIER-Podiumsdiskussion findet am Dienstag, 20. Februar, um 19 Uhr in der Eschachhalle statt. Zuvor gibt es eine Kandidatenvorstellung der Gemeinde. Diese ist am Donnerstag, 15. Februar, ebenfalls um 19 Uhr in der Eschachhalle. Die Wahl findet am Sonntag, 25. Februar statt. Eine Nachwahl wäre am 18. März. (pga)