Weltweit größtes Twirling-Turnier

Die Turniersaison des Jahres 2019 ist für die Twirling-Tanz-Sport-Gruppe (TTSG) Niedereschach nun vorüber und endete mit einem großartigen sportlichen Erfolg in Frankreich. Dort traf sich die Weltelite des Twirlingsports. Beim International Cup des Weltverbandes (WBTF) im französischen Limoges, dem weltweit größten Twirlingturnier, waren fast 1300 Athleten vertreten. Für Deutschland traten unter anderem die drei TTSG Athletinnen Nele Epperlein, Jana Schnabel und Luisa Weiß an. Mit dabei waren außerdem die TTSG-Trainerin Daniela Neu und Betreuerin Lara Danelutti.

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Platz drei für Luisa Weiß

Als einzige deutsche Twirlerin in der Kategorie „Solo Junior 15-17 Jahre Level A“, erzielte Jana Schnabel Platz 34, was angesichts eines großen Starterfeldes in dieser Kategorie eine hervorragende Leistung darstellt. Durch den Europameistertitel von Luisa Weiß im 2-Baton, dem Twirling mit zwei Stäben, im vergangenen Jahr führte der deutsche Twirlingsportverband in diesem Jahr die schwerere 2-Baton Kategorie Level A ein, in der Luisa Weiß erstmals startete. Sie erzielte in dieser Kategorie in der Vorrunde den zwölften Platz, qualifizierte sich mit Platz neun im Semifinale für das Finale, bei welchem sie mit einer fehlerlosen Vorführung den dritten Platz belegte. Damit setzte sich Luisa Weiß gegen die traditionell starke Konkurrenz aus den Twirlinghochburgen USA und Kanada durch.

Nele Epperlein auf Platz 20

Nele Epperlein startete bei dem internationalen Cup als einzige deutsche Vertreterin erstmalig in der Paradekategorie „Artistic Twirl Senior Level A“, dem Twirling mit einem Stab zur vorgegebenen Musik, und erzielte Platz 32.

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Gleich im Anschluss an den internationalen Cup trugen die beiden noch getrennten Twirlingsport-Weltverbände WBTF und WFNBTA erstmalig den Grand Prix im französischen Limoges aus. Bei diesem Grand Prix, der als Turnier für die Elitedisziplinen geschaffen wurde, ging Nele Epperlein als einzige deutsche Vertreterin in der Kategorie „Solo Senior Level Elite“ an den Start. Sie tanzte in diesem Jahr das erste Mal in der Kategorie Senior und trat gegen 38 Konkurrentinnen – die Besten aus den Twirlingnationen Japan, USA, Kanada und Frankreich – an. Mit Platz 20 verpasste sie nur knapp den Finaleinzug der besten 15.