Es ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit, dass die L 181 zwischen Fischbach und Niedereschach derzeit saniert wird. Über zehn Jahre, also noch zu Zeiten des früheren Niedereschacher Bürgermeisters Otto Sieber, hat die Gemeinde um diese notwendige Straßenbaumaßnahme beim Land Baden-Württemberg kämpfen müssen. Einer, der sich für die Sanierung ins Zeug gelegt hat, ist der CDU–Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Villingen-Schwenningen, Karl Rombach, der auch Vorsitzender des Verkehrsausschusses des Landes Baden-Württemberg ist. Er war nun vor Ort und verschaffte sich zusammen mit Bürgermeister Martin Ragg und Fischbachs Ortsvorsteher Peter Engesser einen Überblick über die nun begonnene Maßnahme. Bis spätestens November 2018 wird die Straße voll gesperrt sein.

Der Ortstermin

Karl Rombach ließ es sich nicht nehmen, zusammen mit Bürgermeister Martin Ragg und Fischbachs Ortsvorsteher Peter Engesser vor Ort über die laufenden Bauarbeiten an der L 181 zu informieren. Der ebenfalls zu der Ortsbesichtigung eingeladene Niedereschacher Ortsverbandsvorsitzende der CDU, Max Fauler, konnte aus beruflichen Gründen nicht dem Termin beiwohnen, dankte Rombach aber in einem Telefonat für die Unterstützung. Bürgermeister Martin Ragg und Ortsvorsteher Peter Engesser konnten diesen Dank beim Ortstermin persönlich an Karl Rombach übermitteln. Nach aktuellem Stand soll die wegen der Sanierungsmaßnahmen derzeit voll gesperrte L 181 zwischen Fischbach und Niedereschach spätestens im November 2018 wieder für den Verkehr freigegeben werden. Im kommenden Jahr 2019 soll in einem weiteren Bauabschnitt die L 181 zwischen Fischbach und Erdmannsweiler saniert werden. Parallel dazu soll dort dann auch noch ein Geh– und Radweg entlang der Straße gebaut werden.

Viele haben geholfen

Sehr geholfen hat dem Landtagsabgeordneten Rombach die Unterstützung durch den Landrat des Schwarzwald-Baar-Kreises, Sven Hinterseh, den CDU–Ortsverband Niedereschach und durch das Straßenbauamt Donaueschingen. Alle stünden voll und ganz hinter den Sanierungsplänen. Seit sich Karl Rombach bereits im Jahr 2012 auf die Bitte der Gemeinde Niedereschach in die Bemühungen für die Straßensanierung eingeschaltet hat, zeugt ein reger Schriftverkehr davon, dass hier ein "dickes Brett" gebohrt werden musste. Der Schriftverkehr zwischen Rombach, dem Regierungspräsidium, dem Verkehrsministerium, der Gemeinde Niedereschach, dem CDU-Ortsverband und dem Straßenbauamt Donaueschingen füllt einen ganzen Ordner. Hinzu kommt eine kleine Anfrage von Rombach an die damals grün-rote Landesregierung. Dabei ging der Abgeordnete bereits im Jahr 2015 konkret auf die Schäden der L 181 ein und fragte nach, auf welcher Position der Dringlichkeitsliste die Sanierung der Streckenabschnitte zwischen Erdmannsweiler und Fischbach sowie Fischbach und Niedereschach stehen. Zuvor hatte das von Rombach kontaktierte Verkehrsministerium nur einen ungefähren Zeitpunkt für den Beginn der Sanierungsmaßnahme genannt.

Die Vorgeschichte

Karl Rombach war im Vorfeld der Bauarbeiten vor Ort mit Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes, um die Notwendigkeit der Maßnahme zu begutachten. Die unfallträchtige Kurve im Bereich der Kapelle vor dem Anwesen der Familien Dörflinger und Dinter wurde durch eine Umfahrung hinter die Kapelle jedoch nicht entschärft. Mit den betroffenen Familien habe das Verkehrsministerium andere Pläne für die dortige Sicherheit beschlossen.