Seit seiner Kindheit ist der Schwenninger Thomas End fasziniert von der Astronomie. Ihm ist es eine Herzensangelegenheit, sein erworbenes Wissen im Bereich der Astronomie an andere weiterzugeben, so wie er dies selbst in jungen Jahren bei einem Astronomiekurs mit Heinz Haberer erleben durfte. Hiervon inspiriert hat End nach eigenen Angaben auch selbst schon an der Volkshochschule Astronomie-Kurse gegeben. Auch zum Planetarium in Stuttgart pflege er gute Kontakte und es gebe kaum eine astronomische Lektüre, mit welcher er sich nicht schon befasst habe.

Durch die ihm persönlich bekannte neue Wirtin im Navy Pub, Maria Agiannidoce, weilte der gebürtige Schwenninger in jüngster Zeit häufiger in der Niedereschacher Traditionsgaststätte. Dort wurde die Idee geboren, die Niedereschacher mit einem kostenlosen Astronomie-Kurs zu erfreuen und ihnen diese spannende Materie näher zu bringen. Natürlich, so End, können auch Interessierte aus dem Umland teilnehmen. Die nächsten vier Dienstage, also am 10., 17. und 24. September sowie am 1. Oktober 2019, jeweils um 15 Uhr, sind alle Interessierten eingeladen, in den Navy Pub zu kommen. Dort wird in einem theoretischen Teil auf den folgenden, abend- und nächtlichen, praktischen Teil mit seinem Teleskop einstimmen und den Teilnehmern ein Grundwissen zur Astronomie vermitteln.

Rund um die Astronomie verfügt Thomas End über eine Fülle von Informationen.
Rund um die Astronomie verfügt Thomas End über eine Fülle von Informationen. | Bild: Albert Bantle

Wann genau der praktische Teil stattfindet, hängt vom Wetter ab, so End, der aktuell die äußeren Planeten Jupiter und Saturn am interessantesten findet.

Unter anderem bei seinen Kursen an der Volkshochschule hat End festgestellt, dass viele Menschen vom Anblick der Planeten im Fernrohr enttäuscht sind. Die Erwartungen seien sehr hoch. Dies liege vor allem an den Bildern, die das Fernsehen vermittelt und von Raumsonden aus gemacht wurden. „Solch einen Anblick kann man natürlich nicht erwarten. Dennoch ist es etwas Besonderes, Saturn und seine Ringe live am Teleskop zu erleben“, sagt End. Der Kurs eigne sich für Jung und Alt. Er würde sich riesig freuen, wenn viele Menschen das kostenloses Angebot annehmen und sich der eine oder andere Teilnehmer vom „Astronomie-Bazillus“ anstecken ließe.

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