Am kommenden Sonntag, 13. Oktober, findet in Dauchingen die Neuwahl des Bürgermeisters für weitere acht Jahre statt. Nachdem sich der bisherige Amtsinhaber Torben Dorn zur Wiederwahl stellte und nach Ablauf der Bewerbungsfrist am 16. September auch einziger Kandidat ist, dreht sich nun alles um seine Person. Und nachdem er ohnehin die uneingeschränkte Unterstützung aller drei im Rat vertretenen Fraktionen von CDU, Freien Wählern und Unabhängigen Bürgern hat, scheint die Wahl eigentlich schon gelaufen.

Trotzdem muss er am Sonntag mehr als die die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinin, ansonsten findet am 27. Oktober eine Neuwahl statt, zu der dann auch wieder neue Bewerber zugelassen wären.

Entspannter Wahlkampf

Auf die Frage, wie man sich denn so als einziger Kandidat im Ring fühlt, schmunzelt Torben Dorn und meint, dass dies natürlich ein „tiefenentspannter Wahlkampf“ sei. Was natürlich schon seinen Charme habe, wobei er befürchte, dass sich dies eben auch auf die Wahlbeteiligung auswirken könne. Keine echte Auswahl könne für viele eben auch bedeuten, dass man auch nicht zum Wahllokal zu laufen bauche. Ein weiterer Nachteil sei auch, dass man seine eigenen Ideen und Vorstellungen doch direkter darstellen kann und muss, wenn man einen Wahlkampf mit noch weiteren Bewerbern zu bestreiten hat.

Was die vergangenen Jahre und seine erste Amtsperiode betrifft, so meint Torben Dorn rückblickend, dass seine Vorgaben und Ziele, die er sich gesteckt hatte, größtenteils erreicht worden seien. Was noch nicht ganz geglückt sei: das Erfolgsmodell „Löwen“ mit der Pflegewohngruppe zu kopieren und eine zweite Pflegewohngruppe zu installieren, weil es noch an der Verfügbarkeit von geeigneten Grundstücken mangele. Dies sei aber auch einer seiner Arbeitsschwerpunkte für die kommenden acht Jahre. Ansonsten nennt Dorn die neue Ortsmitte, begründet darin, dass Dauchingen – mit fünf Ortsdurchgangsstraßen als Straßendorf gewachsen – überall zerstreut etwas installiert habe, sei es Metzgerei, Pizzeria oder Rathaus. Hier sei die Idee gewachsen, im Bereich der Vorderen Straße einen zentralen Dorfmitte-Platz zu schaffen mit ansprechender Aufenthaltsqualität und Begegnungsmöglichkeiten. Dies auch, um auch die letzten im Ort verbliebenen Gaststätten, das Gasthaus „Germania“ und „La Trattoria“, zu stärken.

Wie er denn am kommende Sonntag seine absehbare Wiederwahl feiern werde? Dorn freut sich bereits auf die Auszählung und Bekanntgabe des Wahlergebnisses abends in der Festhalle, zu der sich auch zur musikalischer Umrahmung die Musikkapelle und zur Bewirtung die Kameraden der Feuerwehr angesagt haben, um dann mit den Wählern auf die kommenden acht Jahre anstoßen.

Die Abgabe von Stimmen steht derzeit nicht zur Verfügung. Wir bitten um Verständnis.