Wolfgang Tauser ist als Leiter der Niedereschacher Montagsradler für Bürgermeister Martin Ragg ein wichtiger Ansprechpartner, wenn es um das Radwegenetz in der Gemeinde geht. Das machte der Schultes bei der Saisonabschlussfeier der Montagsradler deutlich. Er sei Tauser für dessen in seiner „speziellen Art“ erfolgenden Anregungen und auch Erinnerungen sehr dankbar.

Grundstücksproblem ist jetzt gelöst

Dass es mit dem geplanten Bau eines Geh- und Radweges entlang der L 181 zwischen Fischbach und Erdmannsweiler nicht geklappt habe, sei an langwierigen Grundstücksverhandlungen mit einem Grundstücksbesitzer aus der Nachbargemeinde Königsfeld gelegen, berichtete Ragg. Der Ausbau sollte parallel zu der erfolgten Sanierung der Straße erfolgen. Erfreulicherweise habe der Königsfelder Bürgermeister Fritz Link zwischenzeitlich das Grundstücksproblem lösen können. Gebaut werden könne der Radweg nun jedoch erst im kommenden Jahr 2020.

Konzept des Kreises macht Hoffnung

Mit Blick auf das im Kreistag beschlossene neue Radwegkonzept im Schwarzwald-Baar-Kreis hegt Ragg nun auch die Hoffnung, dass sich in absehbarer Zeit auch etwas im Bereich von Kappel nach Nordstetten tut, zumal es dazu bereits positive Signale von Seiten der Stadt Villingen-Schwenningen gebe. „Da bleiben wir dran“, so die Zusicherung Raggs, der bekanntlich ja auch Kreisrat ist.

Projekte Horgen und Weilersbach in der Planung

Kleinere Maßnahmen, die Tauser angeregt habe, beispielsweise zwischen Fischbach und Weiler, werde man ebenfalls versuchen, im kommenden Jahr umzusetzen. Mit Blick auf das „alte Thema“ des Radweges Niedereschach-Horgen werde die Gemeinde einen neuen Anlauf nehmen und versuchen, in ein Zuschussprogramm aufgenommen zu werden. „Auf dem Radar“ der Gemeinde stehe auch eine Radwegverbindung nach Weilersbach, wobei auch hier die Stadt Villingen-Schwenningen tangiert sei. Erste Gespräche seien ebenfalls hoffnungsvoll verlaufen.

Radweg beim Kohlwald erhält Feinschicht

Auf dem ebenfalls auf Grund einer Anregung von Tauser angelegten kurzen Stück Radweg vom Grillplatz in Schabenhausen bis zur Abzweigung Richtung Kohlwald werde auf den jetzt noch dominierenden groben Schotter noch eine Feinschicht aufgebracht. Ein Problem dort sei, dass der Radweg von manchen als Parkplatz genutzt werde. Dieses Problem habe man erkannt und überlege derzeit, wie man es in den Griff bekommen könnte. Das Thema Radwegentwicklung bleibe also spannend, so Ragg am Ende seiner von den Radlern mit großer Aufmerksamkeit verfolgten Ausführungen.

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