Dass die Jugendarbeit beim FC Kappel mit viel Herzblut von den ehrenamtlichen Trainern und Betreuern betrieben wird und einen sehr hohen Stellenwert einnimmt, wurde bei der Jugendhauptversammlung in der vollbesetzten "Mailänder Stube" deutlich:

  • Große Jugendabteilung: Beim FC Kappel jagen zurzeit 86 Kinder und Jugendliche dem Ball nach, mit der Tischtennisjugend sind es sogar 110 Jungs und Mädchen. Jugendleiter Heinrich Popko und die Trainer zeigten sich in ihrem Jahresrückblick mit dem Leistungsstand ihrer Zöglinge mehr als zufrieden. Bei den Bambini sind zurzeit 18 Kinder in der Obhut von Werner und Peter Reich. Die F-, E1-, E2-, D1-, D2- und künftig auch die C-Jugend werden von den Trainern Johannes Muckle, Christoph Reiser, Michael Hock, Friedhelm Schnee, C. Richter und M. Reinbold betreut. Interessierte Jungen und Mädchen sind immer willkommen, so Christoph Reiser.
  • Deutliches Plus in der Kasse: Kassiererin Katrin Warmbold berichtete von vielen Verkaufsaktionen, wodurch das Vereinsjahr deutlich im Plus abgeschlossen werden konnte. Heinrich Popko betonte, dass in Kappel alle Jugendbetreuer und Trainer alles ehrenamtlich machen und kein Geld für ihre Leistungen bekommen. Dies sei überaus lobenswert, wenn man rundum sehe, dass viele Vereine ehrenamtliches Personal gar nicht mehr finden. Trainerlizenzen oder auch Schiedsrichterlehrgänge werden vom FC Kappel zudem gefördert und finanziell unterstützt. Das Fördertraining zusammen mit der Fußballschule Hubert Fait sei für den FC Kappel ein Segen und wird nächste Saison mit der Unterstützung der Sponsoren Werner Wohnbau und Heinrich Popko und mit einem Eigenanteil der Eltern fortgeführt. Dazu gestalten Hubert Fait und die Jugendabteilung im Mai eine Infoveranstaltung in der "Mailänder Stube".
  • Neuer Jugendleiter: Bei den Neuwahlen wurde Michael Popko zum neuen Jugendleiter gewählt, er übernimmt den Posten von seinem Vater. Der FC-Ehrenvorsitzende Walter Erne wünschte dem neuen Jugendleiter viel Erfolg und bedankte sich beim alten Jugendleiter für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren. Er verwies nochmals auf die Fußballferien und dass in der ersten Woche schon 45 Anmeldungen eingegangen sind. "Unsere Jugend ist auch unsere Zukunft": Unter diesem Motto appelliere er an alle, alles zu tun, um die Jugend bei der Stange zu halten. Das sei mitunter eine schwierige und sensible Aufgabe für Vorstand, Trainer und Betreuer, da man es ja nicht allen recht machen könne. Seine Bitte ging daher auch an die Eltern, nicht immer nur das eigene Kind zu sehen, sondern den gesamten Verein.