Bürgermeister Martin Ragg hat sich erneut in die Bundeshauptstadt aufgemacht. Dort stellte er die bundesweit bislang einzigartige Existenzgründungsoffensive Niedereschach (Egon) vor. Erst im Januar hatte er einen Auftritt beim Zukunftsforum Ländliche Entwicklung bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin.
Dieses Mal kam die Einladung von der SPD-Fraktion im Bundestag. Neben vielen Abgeordneten diskutierten Vertreter aus Wirtschafts- und Landwirtschaftsministerium im Paul-Löbe-Haus mit dem Niedereschacher Bürgermeister über Möglichkeiten, bundesweit Existenzgründungsinitiativen in ländlich geprägten Räumen zu fördern. Damit sollen die dort jeweils vorhandenen guten Geschäftsideen verwirklicht und der Abwanderung junger Menschen entgegengetreten werden.
Die Gemeinde Niedereschach erhielt in der Bundeshauptstadt viel Lob für ihr außergewöhnliches Gründerprojekt. Das stelle, so Bürgermeister Ragg, ein wichtiger Baustein in der Demografiestrategie seiner Gemeinde dar.
Die Berliner Politiker waren erstaunt, dass die Egon-Initiative ausschließlich ehrenamtlich getragen wird. Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Neuer Zusammenhalt, der Bundestagsabgeordnete Jens Zimmermann, war beeindruckt, wie sich die kleine Schwarzwaldgemeinde für Existenzgründerinnen und -gründer engagiere und damit ihre Zukunft aktiv gestalte.
Bürgermeister Ragg nutzte die Gelegenheit und machte die Beteiligten auf verbesserungsbedürftige Felder seitens des Bundes aufmerksam. Unter anderem sprach er die vorhandene Reformbedürftigkeit beim Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit an.



