Dabei wurden die Feuerwehrmitglieder aus Niedereschach, Fischbach und Kappel zu einem angenommenen Verkehrsunfall mit drei beteiligten Autos sowie einer ungewissen Anzahl von Verletzten über Funkmelder von der Leitstelle alarmiert und an die Unfallstelle gerufen.

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Vor Ort fanden die zuerst eintreffenden Wehrmänner aus Kappel einen PKW in Seitenlage, einen PKW in Dachlage nach Überschlag sowie einen PKW unter einem tonnenschweren Baum begraben vor. In jedem der Fahrzeuge wurde eine Person bewusstlos und eingeklemmt vorgefunden. Zudem befand sich im Auto unter dem Baum eine Säuglingspuppe im Schalensitz. Zu alledem war ein unter Schock stehender Fahrer in den Wald geflüchtet. Eine Fülle von Aufgabenstellungen also, die die Wehrmitglieder zu bewältigen hatten.

Drei Autos waren beim angenommenen Verkehrsunfall beteiligt, der der Technischen-Hilfe-Übung der Gesamtfeuerwehr Niedereschach zugrunde lag.
Drei Autos waren beim angenommenen Verkehrsunfall beteiligt, der der Technischen-Hilfe-Übung der Gesamtfeuerwehr Niedereschach zugrunde lag. | Bild: Gerd Jerger

Nach und nach trafen die Einheiten aus Niedereschach und Fischbach an der Einsatzstelle ein. Unter der Leitung von Kommandant Michael Storz, der auch stellvertretender Gesamtkommandant ist, wurden alle Personen in kürzester Zeit aus den Fahrzeugen befreit und dem Rettungsdienst übergeben.

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Zusammenfassend konnte festgestellt werden, dass die Übung den Einsatzkräften sehr viel abverlangt hat. „Es war warm, es war laut, aber vor allem war es sehr lehrreich“, brachte es Michael Storz auf den Punkt. Einmal mehr habe die Übung gezeigt, dass sich die Bürger aus der Gesamtgemeinde auf eine gut ausgestattete und bestens ausgebildete Feuerwehr verlassen können und im Ernstfall schnelle und professionelle Hilfe erhalten. Das sei jedoch nur dank vieler Proben und ständiger Fort- und Weiterbildung gewährleistet. Der besondere Dank der Wehrleitung ging an Förster Breithaupt vom Staatsforst für die Vorbereitung der Übung und Genehmigung, sowie an Roland Brauner vom Forstamt VS und die Familie Modler, ohne deren Unterstützung und Teilnahme diese Übung so gar nicht hätte stattfinden können. Ebenfalls ein großer Dank ging an Christian Fleig vom DRK Niedereschach, der die Übung von Seiten des Deutschen Roten Kreuzes aus ehrenamtlich und professionell begleitet hat.