Die Fieberkurve aller am Mofarennen in Fischbach Beteiligten steigt, denn am kommenden Wochenende ist es soweit: Am Samstag, 10. September, startet um 18.15 Uhr das Rennen. Noch ist im Bubenholzweg entlang der Rennstrecke nicht viel zu sehen. Das wird sich ab Donnerstagmittag ändern. Dann werden die Helfer mit dem Aufbau der Zeltstadt und der Einrichtung der Rennstrecke starten.

Längst hat sich das 17-3/4-Stunden Mofarennen zu einem Event für die ganze Region entwickelt. Die vielen Fans der Veranstaltung freuen sich schon jetzt auf die neunte Auflage der Großveranstaltung, zu der Bürgermeister Martin Ragg und Fischbachs Ortsvorsteher Peter Engesser am Samstag den Startschuss geben werden. 52 Teams werden dann an den Start gehen. Diese Zahl ist das oberste Limit. Mit im Teilnehmerfeld dabei sein wird auch das Team des Titelverteidigers – das Team nennt sich Das Provisorium – von Harald Weißenrieder aus Friedrichshafen.

Die Wetterprognose ist günstig. Organisation und Durchführung des Rennens bewältigen einmal mehr in einer Gemeinschaftsleistung die Guggenmusik Ohrwürmer, der Musikverein Fischbach und der Jugendclub Fischbach. Das DRK Fischbach wird zusammen mit den beiden Ärzten Ursula Engesser und Markus Bockhacker rund um die Uhr vor Ort sein, um bei Notfällen sofort helfen zu können. Die Rennstrecke wird rund 2,2 Kilometer lang sein. Das Team, das in den 17 3/4 Stunden die meisten Runden absolviert, darf sich am Sonntagmittag als Sieger feiern lassen.

Gemessen wird das Rennen von einer Fachfirma, die ansonsten im Straßen-, Motocross- und Kart-Rennsport tätig ist und per Transponder jedes einzelne Fahrzeug individuell auswerten kann, sodass über die ganze Renndauer wie in der Formel 1 auf Monitoren der Rennverlauf eingesehen werden kann. Gefahren wird mit Mofa-Motoren mit 49 Kubikzentimetern, welche so getunt werden, dass die Leistung dem Vielfachen der des Serienmotors entspricht. Die Höchstgeschwindigkeit ist beschränkt auf 50 Stundenkilometer.