Richtig gut lief es im vergangenen Vereinsjahr beim Jugendclub Fischbach (JCF). Der Vorsitzende Adrian Petrolli zeigte sich rundum zufrieden. Kassenchef Nico Petrolli konnte ein sattes Plus für das abgelaufene Vereinsjahr und einen grundsoliden Kassenstand vermelden.

Unruhestifter bleiben fern

Im Gegensatz zu früheren Jahren verliefen auch die verschiedenen Partys und Motto-Feten reibungslos, was nach Meinung des Vorsitzenden auch daran lag, dass man hierfür in den sozialen Medien weniger Werbung als früher betrieb und dadurch potenzielle Unruhestifter vom Clubraum fernhalten konnte.

Seit 47 Jahren eine Institution

Fischbachs Ortsvorsteher Peter Engesser fasste bei der Hauptversammlung nach den verschiedenen durchweg positiven Berichten die Situation wie folgt zusammen, als er an die jugendlichen Mitglieder und die Vorstandschaft gerichtet sagte: „Hut ab vor dem Jugendclub. Ihr seid einfach großartig. Ich bin stolz, dass es in Fischbach so viele junge Leute gibt die sich engagieren. Der Jugendclub Fischbach ist eine Institution, die ihresgleichen sucht und dies seit 47 Jahren“.

Mitglieder packen selbst an

Zudem wies Engesser voller Stolz darauf hin, dass der JCF im Gegensatz zu anderem Jugendclubs in der Gemeinde, die neben einem Raum locker auch einmal 50 000 bis 60 000 Euro für die Ausgestaltung dieses Raumes fordern, noch nie auf die Gemeinde zugekommen sind, sondern sich seit der Gründung selbst durch eigene Aktivitäten finanziere. Als Mitorganisator des auch Dank des JCF in der ganzen Region bekannten 17-Stunden-Mofarennen in Fischbach, habe der JCF maßgeblich zum Erfolg dieser Großveranstaltung beigetragen.

Aufwand lohnt sich auch finanziell

Dass sich immense Erfolg des zurückliegenden zehnten Mofarennens auch finanziell gelohnt hat, zeigte sich im Bericht von Kassierer Nico Petrolli. Er war stolz darauf, dass man das durch große Anschaffungen zu verzeichnende Minus aus dem Vorjahr in diesem Jahr dank des Mofarennens und anderer Aktivitäten wieder vollständig ausgleichen konnte. Die Prüferinnen Kim Bajwa und Ramona Müller waren voll des Lobes über die Arbeit des agilen Kassenchefs.

Gesellige Stunden

Im Bericht von Schriftführerin Nadja Müller wurden noch einmal alle angebotenen Aktivitäten, angefangen vom Mofarennen über die verschiedenen Motto-Feten bis hin zu Ausflügen, der Nikolausfeier und anderen geselligen und die Gemeinschaft fördernde Aktivitäten in Erinnerung gerufen. Einen breiten, überwiegend von einer Vielzahl von Dankesworten geprägten Raum, nahmen die Ausführungen des Vorsitzenden Adrian Petrolli ein. Er zeigte sich zudem stolz auf seine gesamte Vorstandschaft und alle Mitglieder. Ein dickes Lob gab es für Hausmeister Alexander Thomas. „Die Zusammenarbeit mit ihm ist gut und unkompliziert“, so Petrolli.

Vereine halten zusammen

Eine Herzensangelegenheit war es Adrian Petrolli, allen zu danken, die den Club das ganze Jahr über so stark unterstützen. Besonders hob er die sehr gute Zusammenarbeit mit den anderen Fischbacher Vereinen hervor.

Mit Blick auf das Mofarennen nannte er namentlich die Ohrwürmer, den Musikverein, die DRK-Ortsvereine Niedereschach und Fischbach, die Feuerwehr Fischbach und die Firma Müller-Team-Bau, die mit einer Vielzahl von Maschinen, Fahrzeugen und schwerem Geräte geholfen habe. „Ohne die Firma Müller und viele private Unterstützer sowie die Landwirte, deren Flächen genutzt werden dürfen, wäre das Mofarennen gar nicht machbar“, so Petrolli.

Viele junge Mitglieder kommen dazu

Glücklich ist Petrolli, dass so viele junge Mitglieder den Weg zum Jugendclub finden und die beiden jüngsten Beisitzer, Marius Stern und Maximilian Roth, sich bestens in die Vorstandschaft integriert haben. „Nur durch das Engagement der jungen Altersgruppe kann der JCF weiter bestehen“, so Petrolli, der alle Jugendlichen, die bislang den Weg zum JCF noch nicht gefunden haben, einlud, einfach einmal hereinzuschauen. Ortsvorsteher Peter Engesser dankte er für die stets großartige Unterstützung, wie jüngst beim Aufstellen des Maibaumes.

Jung und Alt harmonieren

Wie sehr die Arbeit des JCF auch bei anderen Vereinen im Ort geschätzt wird, zeigte sich in den Ausführungen des Vorsitzenden der „Ohrwürmer“, Martin Müller und des Vize-Vorsitzenden der Narrenzunft Fischbach, Andy Ettwein. Müller lobte die Zusammenarbeit beim Mofarennen und Ettwein dankte den Jugendlichen für das von den Jugendlichen selbst aufgestellte Zelt zur Fastnacht. „Die Zusammenarbeit mit den Vereinen macht momentan richtig Spaß. Jung und Alt harmonieren bestens zusammen. Wir hocken alle im selben Boot und der faire Umgang miteinander sollte so bleiben“, formulierte Ettwein.

 

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