Um Unfällen im Schülerverkehr vorzubeugen, organisierte der Förderverein der Gemeinschaftsschule Eschach-Neckar erneut ein Busfahrtraining für die Viertklässler aus Niedereschach und Fischbach. Der Ausbildungsleiter der Firma Petrolli Reisen, Martin Wetzel, besuchte die Viertklässler und sensibilisierte diese in Theorie und Praxis für die Gefahren im Busverkehr. Warum man sich bei Busfahrten anschnallen sollte und weshalb Drängelei gefährlich sein kann, wurde dabei ebenso deutlich gemacht, wie die Gründe, warum es zu Unfällen kommen kann und wie man sich richtig verhält, damit nichts passiert.

Beim Busfahrtraining erläutert Busfahrer Martin Wetzel den Schülern die richtige Einsteigetechnik in den Bus.
Beim Busfahrtraining erläutert Busfahrer Martin Wetzel den Schülern die richtige Einsteigetechnik in den Bus. | Bild: Albert Bantle
  • Kein Gedränge nötig: Beim Schulförderverein ist man sehr dankbar dafür, dass das Busunternehmen aus Fischbach dieses Angebot für die Viertklässler, die ab dem fünften Schuljahr mit dem Bus nach Deißlingen fahren müssen, als kostenlosen Service im Interesse eines unfallfreien Schülerverkehrs anbietet. Zunächst wurden sehr wichtige Fakten, wie der tote Winkel, und häufige Unfallursachen in einem theoretischen Teil in der Schule besprochen. Dann folgte ein praktischer Teil, in dem eindrucksvoll gezeigt wurde, wie man sich beim Einsteigen in den Bus richtig verhält. Dabei zeigte sich, nachgewiesen mit einer Stoppuhr, dass, wenn man sich beim Einsteigen richtig anstellt, dies im Vergleich zum Gedränge sogar schneller von statten geht.
Auf dem Busfahrersitz erfährt diese Schülerin aus erster Hand, was Busfahrer sehen oder auch nicht sehen.
Auf dem Busfahrersitz erfährt diese Schülerin aus erster Hand, was Busfahrer sehen oder auch nicht sehen. | Bild: Albert Bantle
  • Anschnallen nicht vergessen: Auch das Hinsetzen im Bus und das Platzieren der Schulranzen auf den Boden wurde geübt. Auch durften die Schüler auf dem Fahrersitz Platz nehmen, um sich selbst ein Bild zu verschaffen, wie viel oder wie wenig der Fahrer von seinem Sitz aus sieht. Wie gefährlich es ist, wenn man den Vorderrädern eines Busses zu nahe kommt und etwas passiert, wenn etwas unter die Räder gerät, zeigte sich am Beispiel eines überfahrenen Eimers. Auf einer Probefahrt, verbunden mit einer Bremsung nach Ankündigung, wurde zudem verdeutlicht, wie wichtig es ist, sich auf dem Sitz anzuschnallen.
Anhand eines Eimers demonstriert Martin Wetzel was passieren kann, wenn man den Rädern eines Busses zu Nahe kommt.
Anhand eines Eimers demonstriert Martin Wetzel was passieren kann, wenn man den Rädern eines Busses zu Nahe kommt. | Bild: Albert Bantle
  • Dankbare Eltern: Der Schulförderverein dankte in seinem Namen und im Namen der Gemeinschaftsschule Eschach-Neckar Martin Wetzel für die Demonstration und hofft schon jetzt darauf, dass er auch für die Viertklässler des kommenden Schuljahres das Busfahrtraining durchführen wird. Denn dem Vorstandsteam des Schulfördervereins ist dies im Interesse eines sicheren Schülerverkehrs eine ganz wichtige Herzensangelegenheit.