Zum ersten Höhepunkt der Niedereschacher Fastnacht 2017, einem großen närrischen Umzug, hatten am Sonntagnachmittag die im Narrenbund Niedereschach vereinten drei Niedereschacher Zünfte, die Narrenzunft, die Lehr-Hexen und die Deifelzunft, eingeladen. Mehr als 900 Hästräger sorgten entlang der Umzugsstrecke, von der Rottweiler Straße über die Villinger Straße bis hin zur Eschachhalle, für ein farbenfrohes Spektakel und das vor geschätzt rund 2000 begeisterten Zuschauern.

Umzugssprecher Karlheinz Wimmer verstand es prächtig und sachkundig, das Umzugsgeschehen zu kommentieren und die 17 Zünfte vorzustellen. Entlang der Umzugstrecke und danach auch in der Eschachhalle, wo die Narren und Umzugsbesucher bestens bewirtet wurden, herrschte munteres Narrentreiben, an dem alle ihre helle Freude hatten. Organisiert wurde der rund einstündige abwechslungsreiche Umzug in diesem Jahr von der Narrenzunft Niedereschach.

Angeführt wurde der Umzug von den drei heimischen Zünften des Narrenbundes, gefolgt von der Schabel-Hexenzunft Bad Dürrheim, der Narrenvereinigung Oberstetten, der Narrenzunft Dauchingen, der Narrenzunft Steinhilben, der Narrenzunft Fels Deifl Bitz und den Burgkeilern Löffingen. Mit dabei waren außerdem die Butterfasshexen Schwenningen, die Epfelschittler Weilersbach, die Schindel-Hansel-Zunft Villingen, die Doggererzteufel Blumberg, die Rotwald-Deifel Königsfeld, die Gaugerhexen Trossingen, die Buchberghexen Aufen und die Narrenzunft Höllwaldteufel Lautenbach. Zunftmeisterin Tanja Bayer von der organisierenden Narrenzunft Niedereschach zeigte sich begeistert und rundherum zufrieden mit dem farbenprächtigen Umzug. Auch die Betreiber der Besenwirtschaften freuten sich über die vielen Gäste und so sah man am gestrigen Sonntag in Niedereschach rundherum nur zufrieden Gesichter.

 

Narrenbund

Der Narrenbund Niedereschach besteht aus den drei Narrenzünften aus Niedereschach, der Narrenzunft Niedereschach e.V., der Deifelzunft Niedereschach e.V. und den Lehr – Hexen Niedereschach. Im Jahre 2003 fanden auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Otto Sieber erste Gespräche mit den Vorständen der Narrenzünfte statt. Bereits an der Fasnet 2004 stellte man gemeinsam den ersten Narrenbaum am "Schmotzigen Dunnschtig" auf. In den Jahren danach entschloss man sich, die Fasnet komplett als Narrenbund zu organisieren und zu veranstalten. Man versuchte auch von der sonst so üblichen "Hallenfasnet" weg zu kommen. (aba)