Wenn sich auch die einzelnen Gruppen der Generationenbrücke Mönchweiler aktuell allenfalls im privaten Rahmen treffen können, so tut sich doch einiges im Rahmen des bürgerschaftlichen Engagements. Das wurde bei einer Sitzung des Initiativkreises deutlich.

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Um den laufenden Betrieb aus Sicht der Nutzer des Bürgerzentrums möchte sich eine fünfköpfige Arbeitsgruppe der Generationenhilfe kümmern. Mit 20 Bausteinen, somit mit 2000 Euro, will sich die Generationenbrücke zudem an der Bausteinaktion der Gemeinde beteiligen. Mit viel Elan ist man in der Arbeitsgruppe bereits einige Themen angegangen und hat Ideen entwickelt. Unter anderem wird vorgeschlagen Bürger, Organisationen und Vereine zu einem Workshop einzuladen, in dem Formate und Ideen für die Lösung organisatorischer Fragen gefunden werden können. Die Idee des Workshops möchte Bürgermeister Fluck aufgreifen, betont aber gleichzeitig, dass die Hauptaufgabe in diesem Bereich bei der Verwaltung bleibt.

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Die Fertigstellung des Bürgerzentrums ist für November geplant, kann sich aber eventuell noch kurzfristig verzögern. Nach der Inbetriebnahme soll dann im März die Einweihung im größeren Rahmen gefeiert werden, kündigt Bürgermeister Rudolf Fluck an.

Heiligabend für Alleinstehende wankt

Aus den Berichten der Projektleiter wurde mehrfach deutlich, dass die Teilnehmer nach der Zwangspause unbedingt wieder starten möchten. Raumbedingt ist das allerdings oft schwierig. Der Heiligabend für Alleinstehende werde allerdings vermutlich nicht an den Regularien scheitern, so Gunter Steidiinger, sondern an den Bedenken der potentiellen Teilnehmer, die die Nähe in der Gruppe aktuell fürchten. Auch die „Narretei um drei nach drei“ wackelt. Der Tenor des Initiativkreises ist klar: Man möchte keinerlei Risiko eingehen und lieber ein Jahr mit der Veranstaltung aussetzen.

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Mit Bedauern musste Vorsitzender Armin Frank allerdings mitteilen, dass das Projekt Eiki mit der Hochschule Furtwangen, das den Start der Generationenhilfe im Rahmen der technischen Unterstützung erleichtern sollte, beendet ist. Die Hochschule fand für ihre Zirkel-App, die die Kommunikation zwischen Angehörigen und Helfern verbessern sollte, keine Möglichkeit der Umsetzung. Bürgermeister Rudolf Fluck betonte, dass das Projekt dennoch in vielfältiger Hinsicht für die Gemeinde sehr nützlich war. So habe man über zweieinhalb Jahre einen Landeszuschuss von 60 000 Euro für die Gründung der Generationenhilfe bekommen. Nur zehn Prozent musste die Gemeinde selber tragen.

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