Ein wesentliches Thema bei der jüngsten Klausurtagung des Gemeinderates von Mönchweiler waren die notwendigen Erweiterungen des Kinderhauses und der Gemeinschaftsschule. Die Kinderzahlen in Mönchweiler sind wesentlich höher als früher angenommen und es besteht mittlerweile ein höherer Betreuungsbedarf für Kinder ab einem Jahr. Entsprechend ist für beide Einrichtungen eine Erweiterung unbedingt angezeigt. Über konkrete Pläne wurde allerdings bislang in der Öffentlichkeit wenig bekannt. Jetzt gibt Bürgermeister Rudolf Fluck einen Einblick in die Vorhaben der Gemeinde.

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Wie jüngst berichtet, fehlen im Bereich des Kindergartens und der Krippe in Mönchweiler bereits jetzt Betreuungsplätze. Im Kinderhaus ist eine Kleingruppe behelfsmäßig im Bewegungsraum untergebracht. Für die Betreuung der unter Dreijährigen ist am auf das Engagement von Tagesmüttern im früheren evangelischen Kindergarten angewiesen. Allein aus dem neuen Baugebiet Kälberwaid gehe man auf Grundlage statistischer Werte bei 100 Wohneinheiten von 50 weiteren Kindern für das Kinderhaus aus, erläutert Bürgermeister Fluck.

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Drei Varianten diskutierte und prüfte der Gemeinderat jetzt: Eine erneute Nutzung des evangelischen Kindergartengebäudes, einen Neubau im Garten der Grundschule und, die wohl favorisierte Lösung, einen Anbau mit Aufstockung des Kinderhauses. Das Stuttgarter Büro Kamm Architekten, das auch den Bau des Kinderhauses plante, erarbeitete entsprechende Planvorschläge.

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Demnach soll ein Anbau an das Bestandsgebäude sowie dessen Aufstockung auf eine neue dritte Ebene erfolgen. In dieser dritten Ebene soll unter anderem ein neuer Bewegungsraum, Besprechungsräume und eine mögliche Ergänzung des Bistros untergebracht werden. Der Anbau soll an der Nord-/Westseite des Gebäudes, bedingt durch dessen Hanglage quasi im ersten Stock erfolgen. Alle drei Vorschläge haben man gründlich abgewogen, so der Bürgermeister. Die jetzt gewählte Variante sei zwar die aufwändigste, aber letztlich auch die sinnvollste, weil so auch künftig gewährleistet sei, dass das Kinderhaus „nicht wieder auseinandergerissen“ werde. Die Gemeinde kann mit der Bezuschussung von rund einem Drittel der Baukosten rechnen. Am Ende werden 130 bis 150 Kinder im Kinderhaus Platz finden, kündigt Rudolf Fluck an.

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In der Folge dieser Festlegung wird nun auch klarer, wie die Erweiterung der Schule erfolgen soll. Denn Planungen, nach denen an die Grundschule ein kombinierter Anbau für Kindergarten und Schule erfolgen soll, sind demnach vom Tisch.

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Absolute Priorität habe zunächst der unbedingt notwendige Anbau an das frühere Hauptschulgebäude, so Bürgermeister Rudolf Fluck. Eine Beschlussfassung soll noch dieses Jahr erfolgen. In Verlängerung des bestehenden Gebäudes sollen dann ein Chemieraum, eine Experimentierküche sowie Klassen-, Technik- und Lagerräume und Sanitärräume entstehen. Für die Barrierefreiheit des Schulgebäudes soll zudem der Einbau eines Aufzugs erfolgen und es ist ein weiterer Eingang für das Gebäude vorgesehen. Der bisherige Physikraum wird zum Klassenzimmer umgebaut.

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Für das Grundschulgebäude wird es, so der Mönchweiler Bürgermeister, eine separate Lösung geben. Hier seien nach wie vor noch Fragen des Denkmalschutzes zu klären. Welche Lösung es gebe, um irgendwann die provisorischen Klassenzimmer in den Containern ersetzen zu können, müsse noch diskutiert werden.

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