Nicht nur an Brennpunktschulen, sondern auch an ländlichen Schulen wie der Gemeinschaftsschule Mönchweiler besteht Bedarf für Schulsozialarbeit. Begonnen vor vier Jahren hat sich diese mittlerweile etabliert und ist ein wichtiger Bestandteil der schulischen Arbeit.

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Bereits seit etwas mehr als vier Jahren ist Margitta Euler mit einem Stellenumfang von knapp 20 Prozent an der Gemeinschaftsschule Mönchweiler als Schulsozialarbeiterin tätig. Bis Anfang Januar 2019 war sie für die gesamte Schule zuständig. Mit der Schaffung einer neuen zusätzlichen 50-Prozent-Stelle durch die Gemeinde kann sich Margitta Euler nun schwerpunktmäßig der Grundschule mit momentan mehr als 110 Schülern widmen. Johannes Menton trat die neu geschaffene Stelle als neuer Schulsozialarbeiter Anfang 2019 an. Er ist hauptsächlich im Sekundarbereich, den Klassenstufen fünf bis zehn, mit derzeit über 220 Schülern tätig.

Gemeinde finanziert Sozialarbeit

Kostenträger der Schulsozialarbeit ist die Gemeinde Mönchweiler. Die Arbeit einer Gemeinschaftsschule hat nicht zuletzt durch ihre Vielfalt einen besonderen Anspruch an die Schüler und die unterrichtenden Lehrkräfte. Das Wachsen der Schule während der vergangenen Jahre auf mittlerweile rund 340 Schüler war für die Gemeinde Anlass, eine zweite Stelle zu schaffen und zu besetzen.

„Für die Schulsozialarbeit bedeutet die Kostentragung durch die Gemeinde einerseits die Unabhängigkeit zur Schule und macht andererseits die Begegnung und das Arbeiten auf Augenhöhe mit der Schulleitung und den Lehrkräften möglich“, sagen die beiden Schulsozialarbeiter. Für die Tätigkeit hat die Schule der Schulsozialarbeit einen Raum als Büro zur Verfügung gestellt. Die Gemeinde hat das Büro im Schulgebäude mit neuen, auf die Anforderungen abgestimmten Möbeln ausgestattet.

Angebot für alle Schüler

Die Arbeit der beiden Schulsozialarbeiter richtet sich ganz bewusst an alle Schüler. Sowohl Margitta Euler als auch Johannes Menton ist es ein sehr wichtiges Anliegen, dass ihr niederschwelliges Angebot nicht nur für diejenigen, die sich in schwierigen Situationen oder Krisen befinden, da ist. Um nahe an der Lebenswelt der Schüler zu sein, legen die beiden ihre Anwesenheitszeiten in die tägliche Präsenzzeit der Schüler. So sind sie jederzeit ansprechbar und greifbar.

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Generell unterliegt die Schulsozialarbeit der Schweigepflicht, auch gegenüber den Mitarbeitern im Schulsystem, also Lehrern und Schulleitung. „Unsere bisherige Erfahrung hat gezeigt, dass die Schüler das Beratungsangebot der Schulsozialarbeit meist von sich aus aufsuchen. Inhalte sind oft persönliche und schulische Fragen, die für eine gute persönliche Entwicklung bearbeitet werden müssen“, sagt Johannes Menton. Dies gelinge natürlich am Besten in Kooperation mit den jeweiligen Eltern und eventuell weiteren außerschulischen Partnern. Kontaktaufnahme wird immer mit den Schülern abgesprochen.

Förderung der Persönlichkeit

Weitere Angebote der Schulsozialarbeit sind ein verbindliches Sozialtraining in Klasse fünf, die Kriseninterventionen in Klassen, die Streitschlichtung und die Führung von Einzelgesprächen mit Schülern sowie Lehrkräften und Eltern. „Dies soll insgesamt dazu beitragen, die Persönlichkeit und die Sozialkompetenzen der einzelnen Schüler zu fördern und zu stärken sowie einen wertschätzenden und

Gerne sind die beiden Schulsozialarbeiter natürlich auch Ansprechpartner für Eltern. Hierfür ist eine Terminvereinbarung notwendig. Hierzu kann eine E-Mail an margitta.euler@gms-moenchweiler.de oder johannes.menton@gms-moenchweiler.de gerichtet werden.

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