Ein Autohaus feiert Geburtstag: Zeisberg besteht im 50. Jahr und in der dritten Generation. Immer wieder hört man, dass selbst traditionsreiche Betriebe vor dem Dilemma stehen, dass kein Nachfolger zu finden ist. Anders bei Zeisberg: Dort stehen aktuell zwei Generationen bereit, um den Weg von Gründer Carlo Zeisberg weiter zu gehen. Ralf, Sohn des Gründers, und Enkel Sven sind heute für die Geschicke des Autohaus Zeisberg Corse verantwortlich.

Alles begann in Schwenningen

Begonnen hat alles mit der Gründung des eigenen Autohauses in der Schwenninger Oberdorfstraße. Carlo Zeisberg hatte zuvor beim regionalen Ford-Händler Keller seine Lehre abgeschlossen und im europäischen Ausland Erfahrung gesammelt. „Ich war schon immer etwas anders“, erzählt der Senior. „Wir durften damals schon als 16-Jährige Autofahren“ erinnert er sich an eines der Motive, diesen Berufsweg einzuschlagen. Schnell wurde aus dem Beruf eine Leidenschaft, die sich in der Folge auch auf seinen Sohn Ralf und Enkel Sven übertrug.

Über Villingen nach Mönchweiler

Stationen in der Villinger Friedrichstraße und die Ersteigerung des damaligen Autohaus Modler im Ifängle gehörten zu den Stationen einer heute noch von Erfolg gekrönten Gründungsgeschichte. Sohn Ralf, gelernter Karosseriebauer, gründete in der Folge das heutige Autohaus Zeisberg Corse in der Fichtenstraße in Mönchweiler im Gebäude der ehemaligen Firma Kaiser-Uhren und spezialisierte sich schnell auf die italienische Marke Alfa Romeo.

Ganz besondere Autos

„Das waren schon immer ganz besondere Autos„, so Ralf Zeisberg, der durch optisches Tuning und mittels technischen Umbauten und Leistungssteigerungen aus jedem Alfa ein ganz besonderes Fahrzeug machte. Der Handel mit Sportwagen, etwa Ferrari, Lamborghini, Maserati und klassische Oldtimer, bildete später ein weiteres Standbein. Zehn Jahre lang gehörte auch die italienische Motorradmarke MV Agusta zum Sortiment.

Jetzt macht auch der Enkel mit

Fast eine logische Folge war dann der Einstieg von Ralfs Sohn Sven Zeisberg, der als Kfz-Meister auf nahezu allen technischen Gebieten und zusätzlich in Verkauf und Kundenberatung zuhause ist. „Wir sind stolz auf viele Mitarbeiter, die dem Betrieb bereits seit vielen Jahren die Treue halten und die unsere Werkstatt nahezu autark machen“, so Sven, der sich immer noch gerne persönlich um ganz besondere Umbauten kümmert. Einen wichtigen Anteil am Aufstieg des Autohauses hatten auch die drei Frauen, die meist im Hintergrund wirken. Allen voran Renate Zeisberg, die Mutter von Ralf, dessen Frau Brigitta und Maike Czech, die Lebensgefährtin von Sven.

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €