Selten war das digitale Angebot und damit die Ausstattung einer Schule mit digitaler Infrastruktur wichtiger als im Moment. Für die Gemeinschaftsschule Mönchweiler lag in diesem Bereich bislang einiges im Argen. Mittlerweile liegt ein fertiges Medienkonzept vor. Dieses gilt es jetzt nach und nach umzusetzen. Erste Schritte sind bereits erfolgt. Corona hat nun noch einmal verdeutlicht, wie unumgänglich eine digitale Ausstattung und Vernetzung für Schüler und Lehrer ist. Wichtige Hilfe bei der Ausarbeitung eines guten Konzepts für Gemeinde und Schule ist der Leiter des Kreismedienzentrums, Klaus Kuhnt. „Herr Kuhnt hat für uns hervorragende Arbeit geleistet“, betont der Hauptamtsleiter der Gemeinde, Sebastian Duffner.

  • Arbeiten erfolgen schneller: Etwas Positives kann man in Mönchweiler dem Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie tatsächlich aber doch abgewinnen: Die Arbeiten am Netzwerk und der Infrastruktur in der Gemeinschaftsschule konnten wesentlich früher begonnen werden als ursprünglich geplant. Elektriker Thomas Schmid hat zum Beispiel die neuen Leitungen für die LAN-Versorgung bereits fast alle verlegt. Die Schule erhält jetzt in allen Zimmern Anschlüsse für Beamer oder Sound-Anlagen. „Bis zu den Sommerferien steht die komplette Infrastruktur„, kündigt Sebastian Duffner an. Dann können Schüler und Lehrer in allen Klassenräumen mit digitalen Endgeräten arbeiten.
  • Datensicherheit ist sehr wichtig: Bereits angeschafft wurde ein dringend benötigter neuer Server. Ebenfalls ausgetauscht wurde das gesamte Verwaltungsnetzwerk an der Schule. Ergänzt wird dies durch neue Endgeräte im Sekretariat und für die Schulleitung. Hohe Priorität hat die Datensicherheit. Der Server läuft, gesichert durch einen leistungsstarken Akku, mit unterbrechungsfreier Stromversorgung. Netzwerke für Lehrer und Schüler laufen jeweils strikt getrennt.
  • Modernes Arbeiten: In der Schule arbeitet Lehrer Daniel Hornberger an der Umsetzung und Betreuung des Digitalpakts mit. Seine Kollegen und er sehnen die neue Ausstattung Hände ringend herbei. Bislang hatte die Unterrichtsgestaltung im digitalen Bereich gezwungener Maßen mit der Umsetzung eines modernen methodischen Arbeitens nur sehr wenig zu tun.
  • Finanzen: Bis April 2022 müssen die bewilligten Zuschüsse beim Land Baden-Württemberg abgerufen werden. Vom Bund flossen 650 Millionen Euro an das Land. Die Gemeinde Mönchweiler erhält mit rund 120.000 Euro eine Summe, die eine gute Grundlage für die Umsetzung des Medienkonzepts bildet. Zuschießen muss die Gemeinde selbst als Träger der Schule grundsätzlich weitere rund 20 Prozent. Sinkende Steuereinnahmen erfordern jetzt allerdings auch in Mönchweiler gutes Rechnen, betont Sebastian Duffner.
  • Vernetzter Campus: Von der digitalen Ausstattung der Schule werden auch andere profitieren. Der gesamte Schulcampus, inklusive der Alemannenhalle, wird mit WLAN und LAN ausgestattet. Dieses kann dann auch bei Veranstaltungen in der Alemannenhalle genutzt werden. Das gleiche soll später auch im Bürgerzentrum passieren.

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