Das Kinderhaus in Mönchweiler startet entsprechend der Vorgaben des Landes Baden-Württemberg in der kommenden Woche mit dem Regelbetrieb – allerdings noch unter Pandemiebedingungen.

Für die Umsetzungen der Corona-Verordnungen vor Ort – zunächst mit kompletter Schließung, mit Notgruppen und dann mit schrittweiser Wiedereröffnung – ist in Mönchweiler die Gemeinde auch als Träger der Einrichtung zuständig. „Das stellte uns innerhalb der Verwaltung zusammen mit der Kindergartenleitung vor große Herausforderungen. Die Verordnungen des Landes waren wichtig und oft für eine Überraschung gut“, blickt Bürgermeister Rudolf Fluck zurück. Was im Kinderhaus von Beginn der Pandemie an und während der verschiedenen Phasen geleistet wurde, sei „bemerkenswert und verdient unseren größten Respekt“, lobt Bürgermeister Fluck.

Von den klaren Vorgaben des Landes werde man, um das Infektionsrisiko möglichst niedrig zu halten, „kein Stück abweichen“, betont der Bürgermeister. Das Gelingen des Konzepts fordere zwingend die Solidarität, Achtsamkeit und aktive Mitwirkung aller Beteiligten.

Regeln unbedingt einhalten

In der Konsequenz kündigt er in einem Schreiben an die Eltern an: „Sollten mit dem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen nur ansatzweise Regeln nicht befolgt oder gar unterlaufen werden, wird die Gemeinde Hausverbote aussprechen, einzelne Gruppen oder gar den ganzen Kindergarten schließen.“ Eine zweiwöchige Quarantäne für Kinder, Eltern und Personal sei bei einem Infektionsgeschehen in der Einrichtung die die Folge. Es gebe keinen Spielraum für den Schutz der Kinder und Mitarbeiter.

Ab Montag, 29. Juni, gelten im Kinderhaus Mönchweiler wieder die regulären Öffnungszeiten für die gebuchten Betreuungsformen. Zum Besuch des Kinderhauses ist für die Kinder eine Gesundheitsbestätigung auszufüllen. Bei Auftreten von Krankheitssymptomen wird die Betreuung unterbrochen. Für die Wiederaufnahme ist ein ärztliches Attest erforderlich.

Um eine klare Trennung von einzelnen Gruppen und damit die Minderung eines Infektionsrisikos durchziehen zu können, ist eine Neustrukturierung der Gruppen und der Zuständigkeit der Erzieherinnen entsprechend der Betreuungsformen notwendig. So soll die Trennung im Gebäude und auch im Außenbereich gewährleistet werden. Im Krippenbereich können die bestehenden Gruppen beibehalten werden. Innerhalb aller Gruppen gibt es keine Abstandsregelung für die Kinder, wohl aber für Erwachsene.

Um so wenig wie möglich Berührungspunkte der Eltern und Besucher im Kinderhaus zu haben, gibt es für jede Gruppe fest definierte Ein- und Ausgänge. Die Terrasse, das Gartentor und auch eine Balkontüre werden hier beispielsweise mit einbezogen. Gruppenräume dürfen von Eltern nicht mehr betreten werden. Wartebereiche an den Ein- und Ausgängen sind unbedingt einzuhalten. Zusätzlich zum Rundschreiben werden die Eltern in Infoabenden in der Alemannenhalle informiert.