Auf viel Resonanz stieß in den vergangenen Tagen das Angebot der Gemeinde Mönchweiler, die über 80-Jährigen bei der Organisation eines Impftermins zu unterstützen. Der SÜDKURIER berichtete ausführlich.

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Bürgermeister Rudolf Fluck möchte nun die Vorgehensweise nochmals klarstellen. Dazu schreibt er: „Die Gemeinde unterstützt ältere Menschen, die aufgrund ihres Gesundheitszustandes oder einer eingeschränkten Mobilität selbst nicht in der Lage sind, eine Corona–Schutzimpfung zu organisieren. Die Personengruppe der über 80-Jährigen, die noch fit und mobil sind oder durch die Familie unterstützt werden, haben eigenverantwortlich für einen Termin zu sorgen.“

Ein Angebot an alle über 80-Jährigen in der Gemeinde würde die Kapazitäten der Gemeindeverwaltung und der Generationenhilfe bei Weitem übersteigen, bedauert der Bürgermeister. Auch die Frage, ob die Gemeinde einen schnelleren Impftermin erhalten kann als die Bevölkerung selbst, sei klar zu verneinen, so Rudolf Fluck weiter. Die Anmeldung erfolgt für alle ausschließlich über die Telefonnummer 116117 oder über das Internet www.impfterminservice.de.

Man müsse davon ausgehen, dass auf Grund der geringen Menge an Impfstoff mit einer langen Wartezeit zu rechnen ist, kündigt Rudolf Fluck bereits jetzt an. Dies werde sich aber in den kommenden Wochen, mit neuen Impfstoffen, Stück für Stück bessern.

„Es braucht jetzt einen langen Atem und Durchhaltevermögen. Haben Sie hier als betroffene Person etwas Geduld, wir werden nach Eingang der Anmeldungen die Termine abarbeiten“, wirbt der Bürgermeister für Verständnis bei denjenigen, die von der Gemeinde unterstützt werden. Die Gemeinde Mönchweiler regelt für diejenigen, für die sie den Impftermin vereinbart, zusätzlich auch die Abholung von zu Hause inklusive der Rückfahrt vom Impfzentrum in Schwenningen.

Die zwei vergebenen Impftermine sind dann bindend einzuhalten und können nicht verschoben werden. Die Anmeldung für die Organisation der Impfung über die Gemeinde kann bei Bedarf von Menschen, die nicht auf die Unterstützung von Familien, Verwandten oder Bekannten zählen können und stark in der Mobilität eingeschränkt sind, telefonisch im Bürgeramt bei Beatrix Bayer unter der Telefonnummer 9480-11 erfolgen. „Vom Grundsatz her bleibt der Impftermin Privatsache“, macht Bürgermeister Rudolf Fluck deutlich.