Bei seiner Hauptversammlung blickte der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes Mönchweiler am Montagabend in der Alemannenhalle auf Monate zurück, die so keiner vorhergesehen hatte. Der Ausbruch der Pandemie brachte für die Helfer etliche neue Aufgaben.

Viele Arbeitsstunden

Begonnen hatte das Jahr allerdings genau so, wie sich das vergangene Jahr gestaltet hatte: Sanitätsdienste, Übungsabende und nicht zuletzt die Blutspendeaktionen, die Altkleidersammlungen des Kreisverbandes für Ungarn und die Beteiligung am Kinderferienprogramm bestimmten den Alltag der Mönchweiler Bereitschaft. Außerdem hatte man die Öffentlichkeit zu zwei Vortragsabenden über die Geschichte des Roten Kreuzes und über Organspenden geladen. 2.218 Arbeitsstunden habe man verzeichnet, so Bereitschaftsleiterin Sandra Banschbach. Davon entfielen 450 auf Vorstands- und Verwaltungsarbeit, 360 auf die Blutspendeaktionen, 250 auf Dienstabende und 235 auf Aus- und Fortbildungen. 607 Stunden engagierten sich die Helfer bei der Jugendrotkreuzarbeit. Rund 20 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 15 Jahren seien hier engagiert, so Sandra Banschbach als Leiterin des Jugendrotkreuzes.

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Aufgaben in der Corona Pandemie

Mit Ausbruch der Corona-Pandemie erhielt der Ortsverein neue Aufgaben und wurde, so Vorsitzender und Bürgermeister Rudolf Fluck, „wichtiger Bestandteil der Sicherung örtlicher Strukturen“. Insbesondere waren die Helfer gemeinsam mit Aktiven der Feuerwehr für die Sicherung der Ausgangs- und Besuchssperre im Wohnpark zuständig. Weiter betonte Rudolf Fluck, die Entscheidungen der vergangenen vier Monate seien „richtig und wichtig“ gewesen und man müsse weiter wachsam sein, denn die Pandemie sei noch nicht vorbei.

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Ehrungen und Vorstand

Drei Mitglieder der Bereitschaft wurden im Rahmen der Hauptversammlung für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet. Das sind Franziska Kratt für fünf Jahre und Thomas Irion für zehn Jahre als Bereitschaftsmitglied. Sandra Banschbach ist seit 20 Jahren in der Bereitschaftsleitung aktiv. Die Wahlen brachten dann eine wesentliche Veränderung im Vorstand. Rudolf Fluck trat von seinem Amt als Vorsitzender zurück. Sandra Banschbach übernimmt nun auch diese Aufgabe. Zudem wurden Sandra Banschbach als Bereitschaftsleiterin und Stefan Nagel als stellvertretender Bereitschaftsleiter in ihren Ämtern bestätigt. Franziska Kratt wurde zur Beisitzerin in den Vorstand gewählt. Fahrzeug-, Geräte- und Kammerwart ist künftig Thomas Irion. Kreisdelegierte sind Sandra Banschbach und Moana Kretschmer.

Zurück zur Normalität

Nach den Sommerferien möchte man beim Roten Kreuz in Mönchweiler wieder wichtige Schritte in Richtung Normalität gehen. Dann sollen, wenn es die Pandemiesituation zulässt, das Jugendrotkreuz und eventuell auch die Gruppe Bewegung-Tanz-Singen wieder starten. Für den 21. Oktober ist die nächste Blutspendeaktion in der Alemannenhalle geplant.

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