Vier Jahre ist es jetzt her, dass Rudolf Fluck zum Bürgermeister der Gemeinde Mönchweiler gewählt wurde. Das bedeutet, jetzt ist Halbzeit seiner ersten Amtsperiode. Im Gespräch blickt der Bürgermeister auf die vergangenen vier Jahre zurück und berichtet, was er sich bis zur nächsten Wahl vorgenommen hat.

Mönchweiler ein Glücksfall

„Es fühlt sich an, als seien die vergangenen vier Jahre im Zeitraffer verflogen“, sagt Rudolf Fluck. Bei seinen Vorhaben sei immer der Mensch im Mittelpunkt gestanden, resümiert er. Persönlich habe er großes Glück gehabt, dass er Bürgermeister einer solchen Gemeinde werden konnte. In Mönchweiler fühle er sich sehr wohl.

Zu Beginn sei natürlich alles neu gewesen und zunächst habe der Fokus darauf gelegen, die von seinem Amtsvorgänger Friedrich Scheerer und dem Gemeinderat angestoßenen Projekte fertig zu stellen, erinnert sich Rudolf Fluck an die erste Zeit. Es sei ihm aber auch wichtig gewesen, selbst neue Projekte anzustoßen. Eine „Riesenchance“ sei dabei das Sanierungsgebiet in der Ortsmitte gewesen. Das Bürgerzentrum, die Sanierung des Rathauses und zum Beispiel auch etliche private Maßnahmen konnten und können mit der Förderung aus dem Landessanierungsprogramm umgesetzt werden. Zur Entwicklung der Gemeinde gehöre ganz selbstverständlich auch die Entwicklung der Schule, zählt Rudolf Fluck weiter auf. „Das hat uns in einer Art und Weise beschäftigt, wie es zuvor nie da war“, sagt er mit einem Verweis auf das Schulmedienkonzept, notwendige räumliche Entwicklungen und das finanzielle Engagement der Gemeinde im Personalbereich. Ein ausdrückliches Lob hat der Bürgermeister für die „hervorragende Zusammenarbeit mit dem Führungsteam der Schule“ parat.

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Einen zentralen Punkt in den ersten vier Amtsjahren bildete auch der Wohnpark. „Der Weg des Eigenbetriebs war ein mutiger und richtiger Schritt“, weiß er und fügt an: „Die Gemeinde übernimmt damit ebenso wie mit der Generationenhilfe in der Daseinsfürsorge für die Bürgerschaft wichtige Verantwortung. Solches Handeln würde ich mir landesweit wünschen.“

Positiv sieht Rudolf Fluck die wohnbauliche Entwicklung. Im Gebiet Goethestraße sind alle acht Bauplätze vergeben. Acht Familien, davon fünf aus Mönchweiler, mit 18 Kindern werden hier bauen. Im Gebiet Kälberwaid sehe der Klimaschutz ganz weit oben auf der Agenda. Im Verbund aus kalter Nahwärme und Photovoltaik könne dieses Gebiet mindestens Klimaneutral betrieben werden, berichtet Rudolf Fluck. Auch unangenehme Dinge, wie die Sanierung des Regenüberlaufbeckens und die vertragliche Klärung mehrerer Fragen mit der Villinger Kläranlage sei er erfolgreich angegangen. Für die Zukunft liebäugelt er zudem mit dem Bau eine Biomasseanlage zur Gewinnung von Wärme und Strom für die Gemeinde.

Im gewerblichen Bereich seien neben den bereits umgesetzten Neubauten von VMR und Weißer und Grießhaber weitere Projekte durch Asys Tecton, Jörg Wisser, den Geschäftsführer von AZ Armaturen, auf dem Zeyko Areal und nochmals von Weißer und Grießhaber sehr konkret geplant, freut sich der Bürgermeister über ein florierendes Gewerbegebiet.

Erscheinungsbild aufgewertet

Im Bereich der Vereine habe er ein Dorffest und eine neue Vereinsförderung auf den Weg gebracht. Dafür erhalte er sehr positive Resonanz, so der Bürgermeister. Eine deutliche Aufwertung habe das Erscheinungsbild Mönchweilers an vielen Stellen erfahren, blickt Rudolf Fluck zurück. Auch künftig wolle man da „frische Akzente setzen“. Ein Gesundheitszentrum, ein Ärztehaus in zentraler Lage sowie auch generationenübergreifende Wohnformen stehen außerdem ebenso auf seiner Liste der Vorhaben wie „der Abschluss begonnener Prozesse, die Stärkung des Schulstandortes und das Rathaus als Visitenkarte der Gemeinde. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, so Rudolf Fluck.

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