Gleich mehrere Themen mit regem Gesprächsbedarf standen am Mittwochabend auf der Tagesordnung der Sitzung des Initiativkreises der Generationenbrücke Mönchweiler. Im Gemeinschaftsraum des Wohnparks kam man zusammen, um laufende und anstehende Projekte zu besprechen.

Angebote werden kaum genutzt: Ein Engagement im Wohnpark, dem Seniorenzentrum in der Ortsmitte, war schon in der Planungsphase des Gebäudes ein Vorhaben der Generationenbrücke. Jetzt möchte die Initiative dies in die Tat umsetzten. Um den Bedarf zu erfragen, traf sich eine Gruppe um den Vorsitzenden Armin Frank zu einem Gespräch mit Bewohnern der Wohngruppe im Wohnpark. Das Ergebnis allerdings war recht frustrierend, wie Armin Frank jetzt berichtete. Lust auf gemeinsame Unternehmungen sei bei den Bewohnern nicht vorhanden, stellte er fest. Sandra Banschbach berichtete, auch sie habe Ähnliches festgestellt. Ihr Angebot einer Sing, Tanz und Spielgruppe werde ebenfalls kaum angenommen.

Doch so leicht möchte man bei der Generationenbrücke nicht aufgeben und die Bewohner vom Sinn eines Angebots überzeugen. Bürgermeister und stellvertretender Vorsitzender der Generationenbrücke Rudolf Fluck sieht auch die Präsenzkräfte von Mediclin im Wohnpark in der Pflicht. Sie seien als Fachleute gefragt, die Bewohner bei Aktivitäten mitzunehmen. In der Vorweihnachtszeit möchte die Generationenbrücke nun die Bewohner der Wohngruppe und des Betreuten Wohnens zu einem Kaffeenachmittag in den Gemeinschaftsraum einladen, um Gelegenheit zum lockeren und gemütlichen Beisammensein zu bieten.

Probleme mit dem Winterdienst: Es gebe in der Gemeinde Mönchweiler, wie anderenorts auch, Menschen, die den Winterdienst am eigenen Haus körperlich nicht mehr ausführen und die sich keine professionelle Hilfe leisten können, weiß Armin Frank. Früher habe man diesen Menschen Schüler der Gemeinschaftsschule zur Seite stellen können, welche die Aufgabe für ein Taschengeld übernahmen. Mittlerweile fänden sich aber nicht mehr genügend Schüler, die dazu bereit seien oder die als auswärtige Schüler der Mönchweiler Schule zu den erforderlichen Zeiten nach Mönchweiler kommen könnten, bedauerte Karl-Josef Birbaum von der Gemeinschaftsschule. Deshalb müsse eine andere Lösung gefunden werden, betonte Armin Frank mehrfach.

In Kooperation mit der Gemeindeverwaltung soll nun zunächst der tatsächliche Bedarf erfasst werden. Eventuell könne dann über einen Minijobber eine unkonventionelle Übergangslösung gefunden werden, so der Bürgermeister. Im kommenden Jahr möchte er für solche und weitere Aufgaben eine Nachbarschaftshilfe aufbauen.

Freude über Bürgerzentrum: Das große Ziel der Generationenbrücke, der Bau eines Bürgerzentrums rücke durch entsprechende Beschlüsse des Gemeinderates immer er näher, freut sich Armin Frank. Auch dem für die Nachbarschaftshilfe notwendigen und dann durch Zuschüsse und Fördergelder finanzierten Kümmerer stehe nach dem letzten Beschluss nun ein Büro im Bürgerzentrum zur Verfügung.

Planungen für ein Lichterfest: Im Herbst kommenden Jahres plant die Generationenbrücke ein abendliches Lichterfest im Bürgerpark. Die Planungen sind schon recht konkret und schreiten voran. Die Rede ist von Lichtkünstlerm einer Lasershow und auch dem Aufbau von Hütten zur Bewirtung.