Mit Gästen, am Bau mitwirkenden Handwerksbetrieben und den Architekten Reiner Ketterer sowie Olaf Wuttge-Greimel feierte die Firma VMR in Mönchweiler gestern das Richtfest ihres Neubaus.

  • Bauumfang: Auf dem rund 10 000 Quadratmeter großen Grundstück westlich der Waldstraße entstehen gut 5000 Quadratmeter Nutzfläche. Im Neubau, in dem sowohl die Produktionsfläche als auch die Fläche der Verwaltung nahezu verdoppelt werden, entstehen modernste Arbeitsplätze mit topaktuellen Technologien. Im bisherigen Gebäude, nur wenige Meter entfernt vom Neubau, ist der Hersteller von Prototypen und Kleinserien schon längst an die Grenzen des Wachstums gelangt. Im Neubau wird es vor allem mehr Fläche für die Produktion geben. Auch der Bereich des Vertriebs soll vergrößert werden, kündigt Geschäftsführer Thomas Viebrans an. Neu hinzukommen wird demnächst eine eigene Entwicklungsabteilung. In dieses Segment möchte das Unternehmen neu einsteigen. Insgesamt 1800 Kubikmeter Beton wurden im Gebäude verbaut. Allein für den Boden der riesigen Produktionshalle bedarf es 600 Kubikmeter dieses Materials. Nach Fertigstellung erfüllt der Bau den Standard eines KfW-Effizienzhauses 55.
  • Aussagekraft des Gebäudes: Zusätzlich zur ursprünglichen Planung wird das Gebäude ein besonderes Highlight aufweisen. Auf dem Flachdach entsteht eine knapp 100 Quadratmeter große Dachterrasse für besondere Anlässe. Auch darüber hinaus habe man beim Bau sehr viel für die Mitarbeiter umgesetzt, berichtet Thomas Viebrans. Moderne Bürokonzepte und eine sehr gute Qualität der Arbeitsplätze seien für ihn wichtig. Im Neubau entsteht für die Mitarbeiter zum Beispiel ein Fitness- und ein Ruheraum. Mit dem Gebäude wolle man etwas aussagen. Im Bereich 3D-Druck von Metall möchte VMR künftig der "Platzhirsch im süddeutschen Raum sein." Bereits jetzt habe dieser Bereich stark expandiert. Ursprünglich wollte man hierfür mit drei Anlagen umziehen. Nun seien es bereits fünf. Zudem werde künftig an der Entwicklung eigener Produkte gearbeitet.
  • Baufortschritt: Der Bau sei bislang weitestgehend reibungslos verlaufen, berichtet Thomas Viebrans weiter. Einzig der vergangene Winter habe die Arbeiten etwas ins Stocken gebracht. Etwa zwei Monate Rückstand gelte es zu verkraften. Für Anfang Oktober ist der Umzug der großen Spritz- und Fräsmaschinen fest geplant. Ursprünglich war ein Investitionsvolumen von zehn Millionen Euro vorgesehen. Zwölf Millionen Euro wird das Projekt nun tatsächlich kosten. Diese Reserve habe man aber von Anfang an eingeplant, sagt Thomas Viebrans.

Ein Dank an alle, die am Bau mitwirken, sprach Architekt Olaf Wuttge-Greimel aus. Sein Geschäftspartner Reiner Ketterer fügte den ausdrücklichen Dank an die Gemeinde Mönchweiler an. In der Gemeinde mache es Spaß zu bauen.