Zu einem Schwelbrand in einem der vier Silos der Firma Zeyko in Mönchweiler musste am Mittwoch am späten Nachmittag die Feuerwehr ausrücken.

Bei Arbeiten an einem der anderen Silos bemerkten Arbeiter die Rauchentwicklung oben aus dem betroffenen Bauteil heraus. Offensichtlich war dies ein wirklicher Glücksfall, denn so konnte größerer Schaden vermieden werden, sagt Produktionsleiter Ralf Hauser. Noch nicht einmal die Sprinkleranlage habe zu diesem Zeitpunkt ausgelöst gehabt. Um 15.41 Uhr erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr Mönchweiler, diese rückte mit drei Fahrzeugen und 18 Mann zum Einsatzort an. Nachdem deutlich wurde, dass sich aufgrund der mittlerweile starken Rauchentwicklung und auch mit der Wärmebildkamera nicht feststellen ließ, in welchem Umfang Glutnester im Silo vorhanden waren, wurde entschieden, das Silo zu räumen. Außerdem wurde die Drehleiter der Feuerwehr St. Georgen alarmiert, sagte Einsatzleiter Peter Müller. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Christoph Kleiner sowie der Rettungsdienst waren vor Ort.

Zum Entleeren des Silos wurden zudem ein Radlader des Gemeindebauhofs sowie ein Bagger und ein Minibagger der Firma Gronki hinzugezogen. Während der folgenden Einsatzstunden galt es für die Feuerwehr, das zu rund einem Drittel gefüllte Silo zu entleeren. Mit Bagger und Radlader wurden 250 Kubikmeter Sägemehl auf eine naheliegende freie Fläche transportiert und dort von der Feuerwehr bis in die Abendstunden gelöscht. Zur Ursache gab es gestern Abend noch keine Informationen. Die Produktion des Küchenbauers sei aber nicht betroffen, so Ralf Hauser.