Das Ziel ist das gleiche. Allerdings bestehen im Gemeinderat von Mönchweiler unterschiedliche Auffassungen darüber, wie die Fußgänger am Wohnpark in der Chabeuilstraße am besten zu schützen sind.

Im Herbst 2015 hatte der Gemeinderat bereits entschieden, dass für die Fußgänger der Gehweg auf der Seite des Wohnparks künftig sicherer werden soll, indem dort eine Parkbucht gebaut und der Gehweg weiter nach hinten versetzt wird. Für die gegenüberliegende Seite der Straße war ein Halteverbot vorgesehen. Damit soll ein dort im Moment oft notwendiges Ausweichen der Fahrzeuge auf den Gehweg unnötig werden. Zudem verlieren die Anwohner so nicht alle Parkplätze. Rund 42 000 Euro wurden damals für die Baumaßnahme veranschlagt.

Nachdem nun der Wohnpark seinen Betrieb aufgenommen hat, die Maßnahme aber noch nicht umgesetzt ist, stand das Thema auf Antrag aus dem Gemeinderat erneut auf dessen Tagesordnung. Es habe sich gezeigt, dass der Verkehr nicht so stark wie befürchtet zugenommen habe. Viele Zulieferer belieferten den Wohnpark aus der Gartenstraße, wurde zur Begründung vorgetragen. Die Kosten für die Maßnahme könne man deshalb sparen.

Zum einen sei der Wohnpark erst jetzt voll belegt, zum anderen sei die Chabeuilstraße in diesem Bereich schon vor dem Bau des Wohnparks ein Problemfall gewesen, argumentierten die Gemeinderäte der CDU für die Umsetzung des ursprünglichen Beschlusses. Man habe Angst vor Raserei in diesem Bereich, wenn die Straße nicht mehr durch parkende Autos verengt sei, argumentierten die Räte der Unabhängigen Bürger.

Letztendlich votierte die Mehrheit des Gemeinderates für die Umsetzung des bereits gefassten Beschlusses. In der Folge bedeutet dies auch, dass die in diesem Bereich stehenden Geburtenbäume neuerlich umgesetzt werden müssen. An seiner Stelle stehen bleiben kann der Partnerschaftsbaum an der Ecke zur Albert-Schweitzer-Straße.