Mönchweiler (put) Die Leitung des Kinderhauses Mönchweiler ist künftig auf drei Schultern verteilt. Sarah Felber, Anna Kaltenbach und Tobias Kammerer bilden das neue Leitungsteam. Es muss sich wie auch die Gemeinde und der Gemeinderat mit dem Problem der fehlenden Betreuungsplätze befassen. Das Kinderhaus ist derzeit komplett belegt und kann trotz Bedarfs keine Kinder mehr aufnehmen.

  • Kinderhaus Leitung: Nach etwas mehr als einem Jahr trennt sich die Gemeinde Mönchweiler einvernehmlich, wie Bürgermeister Rudolf Fluck sagt, von der bisherigen Leiterin des Kinderhauses, Ursula Jacob. Sie hat die Stelle erst am 1. April des vergangenen Jahres angetreten. So richtig rund lief ihre Arbeit aber offensichtlich nicht, denn jetzt geht die Gemeinde mit der Vorstellung des neuen Teams andere Wege. Die drei Erzieher Sarah Felber, Anna Kaltenbach und Tobias Kammerer arbeiten schon länger im Kinderhaus und sind damit bereits mit den Gegebenheiten vertraut. In einer Übergangszeit werden sie sich jetzt für die Leitungsfunktion fortbilden.
  • Verwaltungsaufgaben: Im neuen Leitungsteam hat jeder sein Spezialgebiet. Sarah Felber ist für den Krippenbereich verantwortlich, Anna Kaltenbach verwaltet die Zeitkonten der 16 Mitarbeiter, davon neun in Vollzeit. Außerdem ist sie für die Bereiche Singen, Bewegen und Sprechen zuständig. Die Regelkindergartengruppen, Waldpädagogik und Öffentlichkeitsarbeit sind die Aufgabenbereiche von Tobias Kammerer. Darüber hinaus sind die drei für die Verwaltungsaufgaben gemeinsam verantwortlich. Ganz eng arbeiten sie mit der Gemeindeverwaltung zusammen. Man möchte "an einem Strick ziehen".
  • Pädagogische Arbeit: Bei der Betreuung der Gruppen gab es ebenfalls Änderungen. "Sie ist jetzt wesentlich bedarfsgerechter", so der Bürgermeister. Bei den Änderungen seien die in den vergangenen Monaten gemachten Erfahrungen eingeflossen.
  • Bedarf an Betreuungsplätzen: Aktuell sind alle laut Betriebserlaubnis bestehenden 95 Plätze in den Gruppen und in der Krippe belegt. Es besteht eine Warteliste. "Wir sind sehr unglücklich, dass wir nicht allen interessierten Eltern einen Platz für ihr Kind anbieten können", sagt Bürgermeister Fluck. Erst in der vergangenen Woche hatte sich eine Mutter in der Sitzung des Gemeinderates beklagt. Man habe sich viele Gedanken gemacht, so der Bürgermeister weiter. Letztlich sei es am Gemeinderat, eine Entscheidung zu treffen. Dieser lehnte im März wie berichtet die Einrichtung einer neuen Gruppe ab. Man befürchtete zu hohe Personalkosten.