340 Schüler besuchen in diesem Jahr die Gemeinschaftsschule Mönchweiler. In den jahrgangsübergreifenden Klassen der Grundschule sind dies insgesamt sechs Klassen. In der Sekundarstufe eins ab Klasse fünf wird durchweg zweizügig unterrichtet, erklärt Schulleiterin Susanne Meßmer. Auf die Zweizügigkeit sei man stolz, verstehe sie aber auch als deutlichen Auftrag, weiter an der Entwicklung der Schule zu arbeiten.

Sieben Wochenstunden fehlen

Unter Berücksichtigung der allgemeinen Lehrer-Situation sei man in Mönchweiler nicht unzufrieden. Allerdings fehlen für eine Vollversorgung sieben Wochenstunden. „Wir hören nicht auf, auch um diese noch zu kämpfen“, so die Rektorin. Sechs Prozent des schulischen Angebots deckt man in der Gemeinschaftsschule Mönchweiler über Pädagogen ohne fachliche Lehrbefähigung ab wie etwa ausgebildete Erzieher, die aber kein Lehramtsstudium absolviert haben. Das sei eine gute, aber keine ideale Lösung, ist sich die Schulleitung bewusst.

Zehn neue Gesichter im Kollegium

Zehn neue Lehrkräfte und Pädagogen unterrichten in diesem Jahr an der Schule: Lehrerin Alexandra Schartel, die in der Grundschule unterstützend mitarbeitet, die Lehrerinnen Carmen Hellmann, Gerhild Seidel, Aglaia Fitzon und Vera Fredersdorf, die in der Sekundarstufe unterrichten, Lehrerin Corinna Storz, die in der Grundschule und der Sekundarstufe unterrichtet, Helga Reinbold und Michael Käfer für den evangelischen und katholischen Religionsunterricht sowie die Pädagoginnen Giulia Winkler und Ingrid Seitz-Reichel.

Medienentwicklungskonzept soll starten

Auf der Vorbereitung für die in diesem Schuljahr neue Hauptschulabschlussprüfung, der intensiven Umsetzung des Konzepts des neu verliehenen Berufswahlsiegels Boris und der zielgenauen Einbindung der Kooperationspartner liegt in den kommenden Monaten der Fokus. Gemeinsam mit der Gemeinde werde man das Medienentwicklungskonzept umsetzen und an der Realisierung der geplanten Schulerweiterung arbeiten, kündigen Susanne Meßmer und Konrektor Lothar Reiner an.