In Begleitung des Demografiebeauftragten des Landes Baden-Württemberg, Thaddäus Kunzmann, besuchte Landtagsabgeordneter Karl Rombach (CDU) die Gemeinde Mönchweiler. Beide wollten sich insbesondere über die generationenpolitische Arbeit Mönchweilers informieren.

Noch in diesem Jahr über die 3000-er Grenze

Im Bürgersaal des Rathauses gab Bürgermeister Rudolf Fluck einen Überblick über die Entwicklungsbausteine der Gemeinde zu diesem Themenfeld. Einführend erläuterte er, Mönchweiler habe derzeit 2987 Einwohner, wachse allerdings weiter. Noch in diesem Jahr, so rechnet der Bürgermeister, werde man die voraussichtlich die 3000-Einwohner-Grenze überschreiten.

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Die Liste der aufgeführten Projekte reichte von der Mensa der Gemeinschaftsschule, dem Kinderhaus über den Wohnpark und das Bürgerzentrum bis zur Sanierung des Rathauses mit dem Ziel der Barrierefreiheit und einer Erweiterung der Gemeinschaftsschule. Ganz wesentlich für eine zukunftsorientierte Generationenpolitik sei der Aufbau der Generationenhilfe, betonte der Bürgermeister. Anschaulich erläuterte er den beiden Besuchern, wie deren Konzept funktionieren wird.

Schon 30 Helfer geschult

Bürgerlotsin Sabiene Müller steckt mittendrin in den Vorbereitungen für den Start der Generationenhilfe. Die Ausbildung der ersten 30 Helfer sei nahezu abgeschlossen, berichtete sie. Besonders wichtig sei ihr der Aufbau eines Netzwerkes mit diesen Helfern. Eine großartige Unterstützung beim Aufbau der Generationenhilfe sei die Generationenbrücke, betonte sie.

Landesvertreter zeigen sich beeindruckt

Die Breite und Vielfalt des in Mönchweiler Geschaffenen sei beeindruckend, fasste Karl Rombach seine Eindrücke zusammen. Er sei dankbar, dass man das Projekt Generationenhilfe durch diesen Besuch „ins Land tragen“ könne. Auch Thaddäus Kunzmann zeigte sich sichtlich beeindruckt. Er weiß um die Notwendigkeit solcher Angebote. Themen wie Wohnen und Mobilität, welche die Generationenhilfe insbesondere ins Auge fasst, seien „die entscheidenden Bausteine, damit Menschen später immer noch das Haus verlassen und nicht vereinsamen“, bestätigt er die Ziele von Mönchweiler.