Die Generationenhilfe in Mönchweiler nimmt mit rasantem Tempo Fahrt auf. Im Rahmen eines Initiativkreises der Generationenbrücke berichteten Vorsitzender Armin Frank und Bürgerlotsin Sabiene Müller nun ausführlich über den aktuellen Stand.

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Die Generationenhilfe wurde vor Kurzem durch Beschluss der Mitgliederversammlung in der Satzung der Generationenbrücke verankert. Zum 1. September erfolgte die offizielle Anerkennung als Anbieter niederschwelliger Betreuungsangebote durch das Landratsamt. „Da hängt sehr viel davon ab“, betonte Armin Frank, der Vorsitzende der Generationenbrücke, die Bedeutung dieser Anerkennung. So sei damit zum Beispiel eine Voraussetzung zur Teilnahme an Förderprogrammen oder auch für den versicherungsrechtlichen Schutz der Helfer gegeben, erklärte er weiter. Es sei kein leichter Weg gewesen, diese wichtige Anerkennung zu erhalten, ergänzte Bürgerlotsin Sabiene Müller die Ausführungen. Der 1. September sei das schon lange angestrebte Startdatum für die Generationenhilfe gewesen. Das habe nun funktioniert.

Bereits 14 Helfer

Auch in der praktischen Umsetzung der Generationenhilfe ist man in Mönchweiler schon wesentliche Schritte gegangen. Mit 14 ausgebildeten Helfern konnten bereits die schriftlichen Vereinbarungen für ihr Engagement in der Generationenhilfe geschlossen werden. Im Oktober beginnt ein Kurs für weitere Helfer. Acht Teilnehmern konnte zugesagt werden. Die tatsächliche Nachfrage war höher.

Im Oktober wird dann auch der Bürgerbus der Gemeinde Mönchweiler sein Angebot aufnehmen. Erste Fahrten erfolgten bereits jetzt mit dem Dienstwagen der Gemeinde, berichtet Sabiene Müller. Außerdem erfreuen sich die freitäglichen Einkaufsfahrten mit dem Malteser Hilfsdienst entsprechender Beliebtheit. Insbesondere Bewohner des Wohnparks, aber auch andere Bürger, sind kostenfrei eingeladen, mit der benötigten Unterstützung durch die Helfer einen Nachmittag im Schwarzwald-Baar-Center zu verbringen.

Bald Begegnungscafé

Ende Oktober wird das Begegnungscafé „Zeitlos“ zum ersten Mal alle Bürger zu einem Kaffeenachmittag in gemütlicher Runde einladen. Aktuell ist das Organisationsteam mit Sabiene Müller, Ulrike Pfaff-Polaczek und Ingrid Schienle dabei, das Café auf den Weg zu bringen. 23 Helfer seien schon gefunden und entsprechend geschult, um dieses Bürgercafé dann regelmäßig, voraussichtlich wöchentlich am Freitagnachmittag, von 15 bis 18 Uhr stattfinden zu lassen. Bis zur Fertigstellung des Bürgerzentrums im katholischen Pfarrsaal werden die Gäste in die Mensa der Gemeinschaftsschule eingeladen.

„Ich bin begeistert, welche Fortschritte wir in den vergangenen Wochen und Monaten für die Umsetzung der Generationenhilfe machen“, freut sich Armin Frank. Ohne die ehrenamtliche Mithilfe zahlreicher Mönchweiler Bürger sei das alles gar nicht möglich, betont Sabiene Müller und freut sich über die große Unterstützung ihrer Arbeit aus den Reihen der Bevölkerung.