Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern hat für die Gemeinschaftsschule Mönchweiler einen hohen Stellenwert. Konsequent war es deshalb, sich in diesem Jahr – wie 2000 andere Schulen des Landes auch – um den Kooperationspreis Baden-Württemberg zu bewerben. Dass diese Bewerbung letztlich so erfolgreich enden würde, damit konnte in Mönchweiler allerdings keiner rechnen. Bei der Preisverleihung in Stuttgart erfuhr die Gemeinschaftsschule Mönchweiler, dass sie den dritten Platz erreichte.

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Zum fünften Mal wurde der Kooperationspreis Baden-Württemberg in diesem Schuljahr ausgeschrieben. Mit diesem Preis werden Jugendbegleiter-Schulen ausgezeichnet, die in herausragender Weise und dauerhaft mit außerschulischen Partnern zusammenarbeiten, beschreibt die Jugendstiftung des Landes das Ziel des Preises.

Konrektor Lothar Reiner ist mächtig stolz auf den Lohn der Arbeit der letzten Jahre und vergisst dabei nicht, den vielen Engagierten und Begleitern zu danken, die diesen Preis erst möglich gemacht haben. Am Montag reiste eine Abordnung der Gemeinschaftsschule Mönchweiler zur Preisverleihung zum Kultusministerium nach Stuttgart. Die Jury sah die Mönchweiler Schule mit ihren Kooperationspartnern auf dem dritten Platz und sie mit einer Förderung von 750 Euro bedacht. Aus den vielen Kooperationen an der GMS Mönchweiler fand vor allem die Zusammenarbeit mit der Nachsorgeklinik in Tannheim bei den Juroren höchste Anerkennung. Seit vielen Jahren arbeiten dort Schüler der GMS im Bereich des therapeutischen Reitens mit.

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Im Beisein von Staatssekretär Volker Schebesta lauschten Schüler, Elternbeirätin Tatjana Weber-Oberföll, die beiden Jugendbegleiter Karl Birbaum und Niklas Franz sowie Konrektor Lothar Reiner der Laudatio für die Preisträger und nahmen stolz den Preis für Mönchweiler entgegen.

Nach der Preisverleihung am Vormittag und einer Einladung zum Mittagessen gab es nachmittags für die Teilnehmer noch einen besonderen Höhepunkt. Sie waren zu Gast beim Jungen Ensemble Stuttgart und erlebten dort eine Privatvorstellung als zusätzliche Honorierung der hervorragenden Arbeit an den Schulen.

Was mit dem Preisgeld geschehen soll stehe noch nicht fest, so Lothar Reiner Für ihn ist aber klar: „Es soll unseren Kindern zugute kommen“. Möglichkeiten, die Summe in ein Kooperationsprojekt einfließen zu lassen, gibt es genügend.