Der CDU-Ortsverband Mönchweiler wählt im 50. Jahr seines Bestehens Peter Kaiser zu seinem neuen Vorsitzenden. Er löst Thorsten Wenner ab, der künftig das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden innehat. Knapp drei Wochen nach den Kommunalwahlen hatte der CDU Ortsverband Mönchweiler zu seiner Mitgliederversammlung eingeladen. Im Gasthof Adler leitete Kreisgeschäftsführerin Tanja Hall die Versammlung, in deren Verlauf auch scheidende Räte geehrt wurden.

Zwei Sitze weniger

Fraglos im Zentrum des vergangenen Geschäftsjahres standen bei der CDU Mönchweiler die Vorbereitungen für die Kommunalwahlen. Obwohl die Liste der CDU, gefüllt mit Mitgliedern und der Partei nahe stehenden Kandidaten, zwei Sitze im Gemeinderat einbüßen musste, kann man dem Wahlergebnis einiges Positives abgewinnen. Peter Kaiser und Thorsten Wenner wurden mit guten Stimmenzahlen erneut gewählt. Neben Andreas Staiger gelang mit Sebastian Weisser und Lukas Weschle zudem zwei jungen Kandidaten der Einzug in den Gemeinderat. Dass vier amtierende Gemeinderäte nicht mehr zur Wahl antraten, das hatte die CDU zwar belastet, für ihre Entscheidung habe man jedoch Verständnis, so Vorsitzender Thorsten Wenner. Er dankte in der Mitgliederversammlung für ihr Engagement.

Lob für Gudrun Giesler

Großes Engagement bei der Arbeit des Ortsverbandes zeigt Gudrun Giesler. Bei ihr ist nicht nur die Kasse in besten Händen, sondern sie erledigt auch alle schriftlichen Aufgaben, die im 27 Mitglieder zählenden Ortsverband anfallen. Ihr galt deshalb der ausdrückliche Dank aller Vorstandskollegen. „Wir wissen auf jeden Fall, was wir an ihr haben“, loben diese.

Wegen Abgaben höherer Beitrag

Neuerlich thematisiert wurden in der Versammlung die erforderlichen Abgaben an den Kreisverband der CDU. Bereits bei der Mitgliederversammlung im vergangenen Jahr waren diese angesprochen worden. Dieses Jahr waren sie für ein kleines Minus in der Kasse verantwortlich, so Gudrun Giesler. Während der CDU-Kreisverband pro Mitglied 54 Euro einfordert, liegt der Mindestbeitrag beim Ortsverband lediglich bei 46 Euro. Gut für den Ortsverband ist, dass einige Mitglieder freiwillig mehr bezahlen. Nach kurzer Diskussion einigte man sich darauf, den Mindest-Jahresbeitrag auf genau diese 54 Euro zu erhöhen.

Dank an scheidende Räte

Den Dank an die scheidenden Gemeinderäte verband der Ortsverband mit einem Rückblick auf die geleistete und einer Vorschau auf die künftige Gemeinderatsarbeit. Weiter möchten sich die Räte so geeint präsentieren, wie das in der Vergangenheit der Fall war. Vor allem die fraktionsinternen vorbereitenden Sitzungen zu den Gemeinderatssitzungen werde man beibehalten. Genau diese Treffen, so war man sich einig, waren wichtig. Man konnte, so der scheidende Gemeinderat Pascal Polaczek, am Ratstisch Akzente setzen, musste aber auch erkennen: Der Bürgermeister ist der Chef. Am Ende seien bei allen Entscheidungen das Rathaus und seine Mitarbeiter das Zünglein an der Waage. Thomas Müller, dem es laut eigenen Angaben sehr schwerfällt, sein Amt aus beruflichen Gründen aufzugeben, betonte angesichts der neuen Sitzverteilung im Gemeinderat: „Gute Entscheidungen werden nicht über die Masse, sondern über die Qualität gesteuert.“

Kleine Feier

Sein 50-jähriges Bestehen möchte der CDU Ortsverband Mönchweiler nur in kleinem Rahmen feiern. Am 25. Oktober trifft man sich mit Partnern und einigen geladenen Gästen zu einem gemütlichen Abend. Ein Gastredner, die Vorstellung einer Chronik und Ehrungen werden zum Programm des Abends gehören, war zu vernehmen.

Mehr Mitglieder werben

Für die Zukunft müsse der Ortsverband dringend um weitere Mitglieder werben, betonte Peter Kaiser. Das werde auf jeden Fall eines seiner Ziele sein. Außerdem schlägt er eine jährliche Veranstaltung des Ortsverbandes vor, um in der Gemeinde Präsenz zu zeigen. Tendenziell müsse die CDU in Mönchweiler jünger werden und junge Menschen zu erreichen. Die Wahl der neuen jungen Gemeinderäte kann ein erster Schritt sein.