Mit der Fertigstellung des Vereinsschopfs zum 25-jährigen Vereinsbestehen in diesem Jahr kann sich der Heimat- und Geschichtsvereins Mönchweiler einen lang gehegten Wunsch erfüllen. Jubiläum und Vereinsschopf zogen sich dann auch wie ein roter Faden durch die Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Kreuz“.

410 Arbeitsstunden geleistet

Der „sehr kleine Haufen“ mit gerade mal 54 Mitgliedern, so Vorsitzender Rudi Schimmer, habe wirklich ganze Arbeit geleistet. Stolze 410 Arbeitsstunden seien im vergangenen Jahr für den Ausbau des Vereinsschopfes geleistet worden, davon seien 109 Stunden von einem Nicht-Mitglied erbracht worden. Mit 3723 Euro habe der Ausbau bisher zu Buche geschlagen. Dies zeigte sich auch im Jahresabschluss der Kassenwartin Anneliese Sauder: Der Kassenbestand lag rund 3000 Euro niedriger als noch im Vorjahr.

Feiern mit allen Bürgern

Der Ausbau sei auch ein Grund, weshalb im Berichtsjahr für Veranstaltungen und Museumsfahrten wenig Zeit war, ausgenommen die Teilnahme am Lichterfest, wie Schriftführerin Manuela Götz resümierte. Mit allen Kräften habe man sich dafür dem Ausbau des Schopfs hinter der Heimatstube gewidmet, der vom Schwarzwaldverein übernommen wurde und nun mehr Ausstellungsfläche für die landwirtschaftliche Geräte bieten soll. Der Ausbau sei in vollem Gange, das Jahr hauptsächlich für die Männer sehr arbeitsintensiv gewesen. Aber dafür stehe nun das Jubiläumsjahr mit der Fertigstellung des Schopf-Umbaus vor der Tür. Dies soll mit der ganzen Bevölkerung gebührend gefeiert werden, die Planungen dazu seien in vollem Gange.

Hier stimmt die Chemie einfach

Bürgermeister Rudolf Fluck war nach eigenen Angaben „total überrascht“, wie weit der Ausbau des Vereinsschopfes bereit vorangekommen sei. Bei den von ihm geleiteten Wahlen wurden Jörg Spahmann als stellvertretender Vorsitzender, Anneliese Sauder als Kassiererin, Gisela Burgbacher als erste Beisitzerin und Friedrich Scheerer als dritter Beisitzer einstimmig in ihren Ämtern bestätigt, ein weiteres Zeichen, dass im Verein die Chemie stimmt. Ferner bedankte Fluck sich für die Erstellung des Jahreskalenders. „Schön, dass der Heimatverein dieses Brauchtum noch hochhält“, so Fluck. Er wünsche sich, dass sich auch mehr jüngere Bürger dafür interessieren, aber dieses Generationenproblem ziehe sich durch sämtliche Vereinslandschaften. Hierzu betonte der Vorsitzende, dass man weiterhin auf der Suche nach alten Bildern für den Heimatkalender 2021 sei, gleichzeitig dankte Rudi Schimmer allen 16 Sponsoren für ihre Unterstützung bei der Auflage 2020. „Ohne sie wäre dieser Kalender nicht möglich“, lobte er.