Der Erfolg gibt den Verantwortlichen des Turnerballs in Mönchweiler recht. Das neue Konzept einer großen Party für junge Leute ist angekommen. In der Alemannenhalle feierten am Samstagabend 400 Besucher einen in Mönchweiler so noch nicht dagewesenen Ballabend. Damit war die Halle bald am Abend ausverkauft. Keiner kam mehr rein. Wer drin war, erlebte beste Stimmung, tolle Livemusik und faszinierende Tanzeinlagen der Mitglieder.

Der Aufbau in der Alemannenhalle wich nahezu komplett von dem der Vorjahre ab. Die Bühne war bis nach Mitternacht fest in der Hand der Liveband CrossAge. Die sieben Musiker rissen die Besucher mit einer prima Auswahl an Rock-Klassikern, modernem Pop und auch dem einen oder anderen Schlager mit. Dem jungen Publikum gefiel es bestens. Schon bald wurde auf der Tanzfläche vor der Bühne fast ohne unterlass "so richtig abgetanzt".
 

Pause hatten die Musiker nur, wenn die Tänzer des Turnvereins, dicht umringt von den Zuschauern das Parkett vor der Bühne eroberten. Das taten sie in gewohnt toller Weise. Es startete die Teeniegruppe "Dance-Gang". Neun Mädchen, die unter der Leitung von Anna-Lena Mischon einen modernen Video-Clip-Tanz zeigten. Ihnen folgten neun gestandene Männer der Männerriege, die, ebenfalls einstudiert unter Leitung von Anna-Lena Mischon, für ihr Saturday Night Fever genau so viel Beifall bekamen.

Nachdem zwischenzeitlich die Band wieder ihren Einsatz hatte, hieß es beim Tanz der neun Mädchen der ehemaligen TGW-Gruppe des Turnvereins bei einem Hip-Hop-Tanz "Lights on". Sabine Kübler und Rebecca Hermann zeichneten gekonnt verantwortlich. Optisch und tänzerisch bildeten dann fraglos die zehn Zottel-Zombis der Frauengruppe unter Leitung von Sabine Kübler den Höhepunkt des Abends. Mystisch gruselig tanzten sie durch die Halle.

Als dann später die Guggenmusik Ohrwürmer in die Halle einzog gab es auch auf den Sitzplätzen kein Halten mehr. Es wurde getanzt und geklatscht, was das Zeug hielt. Den Abschluss des Programms bildete zu später Stunde die LeParkour-Gruppe. Nachdem die Band die Bühne geräumt hatte, verbreiteten ihre Akrobaten "Panic at the Disco".

Bis lang in die Nacht hinein wurde anschließend zur Musik von DJ DabbelJu noch gefeiert. Für die Verantwortlichen hat sich die Konzeptumstellung beim Turnerball gelohnt. Weg vom Bühnenprogramm, hin zur Party in Clubatmosphäre, kam bei den vornehmlich jungen Besuchern bestens an.

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