„Die Zeit ist reif“, sagen sich Sabiene Müller, Ulrike Polaczek und Ingrid Schienle. Sie starten am kommenden Freitag, 25. Oktober, mit vielen weiteren Helfern das Begegnungscafé mit dem Namen „Café Zeitlos“. In diesem, ausschließlich von ehrenamtlich Tätigen betriebenen Café, stehen interessante Gespräche, das ungezwungene Beisammensein und natürlich Getränke und kleine Mahlzeiten auf der Menükarte.

Projekt der Generationenhilfe

Das Café Zeitlos ist einer von mehreren Bausteinen der in Mönchweiler neu gegründeten Generationenhilfe. Die Idee für ein solches Café besteht, seit Bürgermeister Rudolf Fluck die Idee eines Bürgerzentrums entwickelte. Der Baubeginn für das Bürgerzentrum steht unmittelbar bevor. Das Café geht dank des offenen Ohrs und der Unterstützung der Schule jetzt schon an den Start. Zunächst werden die Gäste in der barrierefrei zugänglichen Schulmensa bewirtet. Später zieht das Café dann ins Bürgerzentrum um.

Ein Team aus engagierten Ehrenamtlichen

Sabiene Müller ist bei der Gemeinde Mönchweiler federführend für die Generationenhilfe zuständig. Sie bringt sich nun auch bei der Organisation des Cafés Zeitlos ein und freut sich in Ulrike Polaczek und Ingrid Schienle zwei wirklich tatkräftige Mitstreiterinnen gefunden zu haben. „Für mich ist die Eröffnung eines Cafés ein schon ganz lange gehegter Traum“, erzählt Ulrike Polaczek. Als sie von den Plänen eines Begegnungscafés hörte, sei das für sie die Möglichkeit gewesen, diesen Traum umzusetzen. Ebenso wie Ulrike Polaczek kam auch Ingrid Schienle auf Sabiene Müller zu. Sie habe ein Begegnungscafé schon in einer anderen Gemeinde erlebt und fände die Idee wirklich toll, berichtet sie von ihrer Motivation dabei zu sein.

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Sorgfältige Auswahl des Angebots

Alle drei Frauen haben in den vergangenen Wochen ein überzeugendes Konzept auf die Beine gestellt. Ein ansprechendes Logo findet sich unter anderem auf Speisekarten, Schürzen und Flyern wieder. Sorgsam wurde auch die Getränkeauswahl zusammen gestellt. Sie umfasst regionale Säfte und Heißgetränke, die soweit wie möglich aus Fair-Trade-Produktionen stammen. Alkohol wird im Café Zeitlos nicht ausgeschenkt. Außerdem stehen jeweils wechselnde süße und deftige Speisen, wie zum Beispiel Kuchen oder auch einmal eine Suppe, auf der Speisekarte. Beim Backen der Kuchen und beim Betrieb des Cafés werden die drei Organisatorinnen von 15 bis 20 weiteren für den Betrieb des Cafés geschulten Ehrenamtlichen unterstützt.

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Café basiert auf Spenden

Das Besondere am Café Zeitlos ist die Motivation, die hinter dem Betrieb steckt. Hier soll es allen Generationen der Gemeinde ermöglicht werden, schöne Stunden mit interessanten Gesprächen zu verbringen. Das Lachen mit netten Menschen gehört da ebenso dazu wie das Zuhören und schlicht zeitloses Beisammensein, sagen die drei Organisatorinnen. Besonders ist aber auch, dass das Café Zeitlos ausschließlich auf Spendenbasis betrieben wird. Weder Getränke noch Speisen haben einen vorgegebenen Preis. Jeder gibt nach seinem Besuch, wenn er kann und möchte, eine kleine Spende.

Öffnungszeiten

Das Café Zeitlos öffnet zum ersten Mal am Freitag, 25. Oktober, von 15 bis 18 Uhr in der Mensa der Gemeinschaftsschule seine Türen. Immer freitags, außer an Feiertagen, wird das Café ebenfalls von 15 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die Mesa ist barrierefrei zugänglich. Sobald der Bürgerbus seinen Betrieb aufnimmt, ist außerdem ein Abholservice geplant. (put)