Sowohl für die vielen kleinen Besucher am Nachmittag als auch für die Erwachsenen am Abend hatte die Freiburger Puppenbühne bei ihren Auftritten am Sonntag in Mönchweiler ein tolles Programm im Gepäck. Auf Einladung des Forums für Jugend, Bildung und Kultur war das Figurentheater aus dem Breisgau in die Aula der Gemeinschaftsschule gekommen. Wie beliebt ein gutes Figurentheater vor allem bei den Kindern ist, zeigte sich bei der Aufführung am Nachmittag.

Spannende Schatzsuche

Schnell war den Initiatoren rund um Renate Heppe-Debus klar, dass die vorgesehenen Sitzplätze vor der Puppenbühne nicht ausreichen würden. Am Ende begrüßte das Forum über 100 zahlende Gäste beim Kinderstück „Kasper und das kleine Schlossgespenst“. Diese verfolgten gespannt und mit viel Spaß und Begeisterung die Abenteuer von Kasper und Bello bei deren Schatzsuche auf Burg Eulenfels.

Goethe mal anders

Abends bewies die Freiburger Puppenbühne, dass die große Literatur von Goethes Faust weder angestaubt noch wirklich schwere Kost sein muss. Puppenspieler Johannes Minuth orientierte sich bei dieser Inszenierung für Erwachsene in ganz wesentlichen Teilen an Goethes Originaltext. Zwei jedoch durften an diesem Abend wie auch bei jeder anderen Aufführung der Puppenbühne letztlich doch nicht fehlen: Kasper und Bello. Diesen beiden wurde die ehrenvolle Aufgabe zuteil, durch das Programm der spannenden Inszenierung zu führen.